• Oh weh! Iskra, der Funke, ist befreit, das Feuer ist entfacht!


    Unser aller Kurzsichtigkeit hat uns zu Bauern werden lassen in diesem Spiel - unseren eigenen Untergang hat unsere Neugier und unsere mangelnde Umsicht herauf beschworen!


    Sehet den sprechenden Stein, lasst seine Sprache auf Euch wirken. Donnernd künden seine Worte von dem kommenden Joch auf unser aller Schultern, wenn die letzten Wache geendet ist.
    Und just streckt sich die Hand, die unser Verderben will weiter aus, ihre kalten Finger greifend, die schwarzen Nägel kratzend auf dem alten Gebein. Der Tag ist nicht mehr fern, da die Flammen wieder hoch lodern über allem was da ist und diese Welt wieder Feuer sein wird.


    Ihr sollt euch ihm stellen, das Schicksal herausfordern, die Prophezeiung Iskras abwenden oder bei dem Versuch umkommen. Die Alten Stämme jedoch werden das Tal verlassen und mit ihnen alle ihre Brüder. Mein Gebieter wird ihre Fesseln von ihnen nehmen, denn dies ist nicht ihr Kampf. Ihr jedoch macht euch bereit!


    Oh weh! Iskra, der Funke, ist befreit, das Feuer ist entfacht!



    Anmerkung: Ab heute sind die Questregeln außer Kraft. Bis zum Ende dieser Runde solltet ihr mit einigen gravierenden Eingriffen ins Spiel rechnen und Euch auf eine recht turbulente Zeit einstellen...

  • Und so kam es, dass Enzio, Meister des Flusses der Zeit und Bewahrer des Lebens den Visionen einer düsteren Zukunft Rechnung trug. Er schritt dahin auf einen der Gipfel des Iskra-Massivs, Mandragoran, Halbgott des Raums und Hüter des Tals und Nicknehm, Halbgott der Botanik und Wächter über das ewige Grün an seiner Seite und blickte über das von gewaltigen Armeen halb zerstörte Tal.


    "Hier, mit dem düsteren Schatten des Massivs und all der Bosheit in ihm hinter mir, un dem alten Tal der, beraubt seiner Wächter vor mir soll das Leiden der alten Stämme enden! Ich bringe sie hinfort an einen Ort, an dem sie nicht zu tausenden und abertausenden in den Armeen von Kriegstreibern marschieren müssen. Ein Ort, an dem sie nicht gegen ihre Brüder gehetzt werden und an dem die Gier sie nicht aus ihren angestammten Landstrichen vertreibt! Sie sollen nicht untergehen, wenn die Gier und Blindheit der Menschen dieses Tal dem ewigen Feuer anheim fallen lässt!"


    Und überall im Tal taten sich Zeitspalten auf und die Neandertaler folgten Enzios Ruf. Ganze Höhlen leerten sich, und überall wo Armeen heimkehrten, verschwanden die stämmigen Vettern der Menschen aus ihren Reihen...

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  • Das Tal lag ruhig und beschaulich unter der schweren Mittagshitze. Überall saßen Häuptlinge mit ihren mühselig durch viel Met erarbeiteten Bäuchen in der Sonne auf den Beratungsfelsen zusammenund taten ihrem Unmut über den Alten Mann Kund, der Enzio dazu gebracht hatte die alten Stämme und damit die Neandertaler aus dem Tal mit sich zu führen. Rachewünsche und Flüche waren das einzige, was dieser tage zu hören war. Die Artefakte, die wohl der Quell all der finsteren Bemühungen des Alten waren wurden tief in den Höhlen verscharrt oder den Göttern selbst als Opfer dargebracht. Kaum einer wollte sich mehr auf die Seite des Alten stellen, und offen wurde mittlerweile von einer Abkehr vom Glauben an Uga Agga gesprochen.


    Die Obelisken glühten in der Mittagssone. Wer sich jedoch wagte die Hand an sie zu legen, spürte wie seltsam kalt sie waren. Und ganz aufmerksame bemerkten das leise wehen der Farnblätter im Windzug...bei Windstille über dem Tal. Tatsächlich schienen aber eine Art unspürbarer Wind das Unterholz in der Nähe der Obelisken zu durchwehen..in Richtung Massiv.


    Niemand schien in den hitzigen Diskussionen zu bemerken, wie die wenigen zahmen Wildhunde unruhig wurden. Niemand schien bei der schwülen Hitze aufmerksam genug zu sein zu sehen, wie die Lasttiere unruhig mit den Hufen zu stampfen begannen. Erst als überall über dem Dschungel Schwärme von JubJubvögeln aufflatterten hoben sich hier und da die Köpfe. Einen Moment lang war es still. Dann zerriss ein dumpfes Grollen den Berg und der Boden begann zu zittern. Krüge stürzten um, Holzbauten verloren ihren Halt und brachen zusammen. Krieger und Kinder stürzten mit Angstschreien zu Boden als das Donnern sich verstärkte und der Boden mancherorts aufriss. Wälle brachen, Gruben wurden unter Erdmassen verschüttet und Wachtürme brachen mit Krachen und dem erstickten Geschrei der Wachen in sich zusammen. Dann endete das Beben.
    Unter dem Massiv begann etwas Bösartiges aus seinem langen Schlaf zu Erwachen. Manch einem viel auf, dass Lagerfeuer und Fackeln ungewöhnlich hell brannten dieser Tage...

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  • Und wieder zeigte sich Enzio auf den Gipfeln des Massivs.


    "Der Tag ist nahe! ich kehre wieder um dem Leben zu helfen gegen das brennende Dunkel das droht. Kurz scheint Euch die Zeit, doch lange war die reise die ich mit den alten Stämmen tat. Einig sind sie, lieber ihr Leben zu lassen als dem ewigen Feuer das Tal kampflos zu überlassen. Drum kehren die welche fortgingen zurück...
    Über das ganze Tal werden sie sich verteilen und in die Truppen einreihen. Meine Jünger, verzagt nicht. Manche unter euch werden Männer verlieren, die nun anderswo kämpfen. Andere werden ihre Streitmacht gestärkt sehen. Ihr sollt den tiefn Schlag, den ich Euch versetzen musste entschädigt bekommen. Nun führt die Männer gegen das Dunkel. Dies ist das das größte Geschenk, das sie alle zu machen haben. Ihr Leben."


    Und überall im Iskra-Tal traten aus dem Unterholz nahe der Höhlen Barmanu um Barmanu gefolgt von den letzten Banderschnatzen dieser Zeit. Eilig versammelten sie sich vor den Höhlen, stumm aud das Massiv blickend und der Dinge harrend, die da noch kommen würden...

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  • Blutiges Morden und Schlachten bestimmte das Tagewerk im Tal. Alte Nachbarn zogen gegeneinader, Blutsbrüder töteten sich gegenseitig im Kampf. Der Wahnsinn und die Angst vor dem Ende der Welt hatte jede Vernunft und Vorsicht aus den Köpfen der Talbewohner gebrannt. Der Schrecken, vor dem gewarnt wurde war beinha vergessen. Das Massiv nurmehr Kulisse für die Greueltaten in seinem Schatten. Und dennoch....


    Geschrei und Kampfeslärm erfüllte die kleine bewaldete Talsenke. Ein ganzer Haufen wilder Halsabschneider war aus den Wäldern gekommen, um das Knochenstück aus derHöhle zu rauben. Pfeile und Steingeschosse surrten pausenlos durch die Luft, Äxte prallten aufeinander und Knüppel trafen dumpf auf Fell- und Lederrüstungen. Das Trommeln der Schamanen, die vom Thronsaal aus die Männer des Häuptlings zum Kampf anspornten verlieh der Szenerie das Aussehen eines bizarren Tanzes. Wieder brandete eine neue Welle Angreifer über die im großen Beben zerstörten äußeren Wälle. Laut brüllend näherten sie sich der dahingeschmolzenen Gruppe aus Verteidigern. Ihr Anstrum schien nicht mehr aufzuhalten. Schon erklommen die ersten mit wildem Gebrüll den innersten Erdwall, als die Trommeln verstummten. Und die Schreie. Die Waffen, die Vögel, das Rauschen des nahen Baches. Alles. Die Welt war gehüllt in karges, tonloses Schweigen. Nur ein leiser, saugender Ton wie von Wind durch eine enge Felsspalte erfüllte die Luft. Verängstigt standen eben noch aus vollem Halse Aggas Namen beschwörende Krieger mit offenem Mund da, unfähig auch nur einen Laut herauszubringen.


    Vom Massiv her begann eine leichte Brise zu Wehen. Leicht wiegten sich die Bäume und das Gras. Dann blitze der Himmel auf. Die wenigen, die nicht ihre Hände vor das Gesicht rissen sahen eine Welle aus gleißendem Licht die Hänge des Massivs wie eine Lawine herunter donnern. Ungläubig starrten die Kämpfer auf die Hänge von Iskra. Nicht ein Strauch oder Baum stand dort mehr. In nur einem Augenblick schoß der Lichtblitz über den tief im Tal liegenden Kampfplatz. In seinem Sog kehrten brüllend wie in einem Orkan die Geräusche zurück. Als die Kämpfer die Augen zu öffnen wagten, fanden sie sich in einer noch trostlosere Landschaft wieder als noch vor einem Augenblick: Alle Pflanzen waren verdorrt oder zu morschen, kranken Abbildern ihrer selbst geworden. Modriger Geruch füllte die Luft und alles wirkte grauer, fahler...tot. Das Podest unter dem Knochenstück zerbrochen, der Knochen verschwunden, die Höhlenwände selbst an vielen Stellen eingebrochen - der Wunsch der Männer, ihre Gegner zu töten aber stärker als je zuvor. Erneut erhob sich Kampfgebrüll. Wenn sie schon nicht den Knochen haben konnten, dann würden sie wenigstens die Höhle nehmen. Und wenn sie dafür den anderen Stamm ausrotten müssten...

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