Eine Ära geht zu Ende

  • Vorwort
    Wer Geschichten mag, dem sei die nachfolgende Kurzgeschichte empfohlen. Alle anderen seien auf das Nachwort am Ende der Geschichte hingewiesen - hier steht das wesentliche in Kurzfassung. Viel Spaß!


    Dunkle Zeiten
    Seltsame Dinge gingen vor in diesem neuen Tal, das von seinen Ureinwohnern liebevoll „Novae Aetatis“ getauft wurde. Viele Jahre konnten die Ureinwohner ungestört in dem friedvollen und schönen Tal leben, doch seit kurzer Zeit wurde es von vielen seltsamen und wilden Fremden überrannt. Entgegen aller Hoffnung waren die meisten von den neuen Häuptlingen den Ureinwohnern nicht gerade friedlich gesinnt und fingen auch alsbald an sie aus ihren Höhlen zu vertreiben. Stück für Stück wurden die Ureinwohner dezimiert und aus ihren angestammten Gebieten verdrängt, ohne dass sie eine Chance gehabt hätten sich gegen diese neue Macht zu wehren. Schon bald war das ehemals friedliche Tal von Kriegsgebrüll und Schmerzensschreien erfüllt und statt sattgrüner Wiesen mit wunderschönen, duftenden Blumen sah man nur noch verdrehte Leiber und von Blut getränkte Schlachtfelder. Überall roch es nun nach Tod und Verwesung und riesige Aasgeier rissen die letzten Bissen Fleisch von den schon fast blanken Knochen der gefallenen Krieger. Statt Amseln, Drosseln und anderer schöner Singvögel wurde der Himmel nun verdunkelt von riesigen, seltsam aussehenden so genannten „Flattermännern“, welche in der Lage waren zu schweben und sogar rückwärts zu fliegen. Doch nicht nur die Ureinwohner mussten sich ihrer Haut erwehren, auch untereinander fingen die Fremden bald an sich zu streiten und zu bekriegen. Sie schlossen sich in riesigen Verbünden, so genannten Stämmen, zusammen und ließen ihre Armeen aufeinander los. Ehemals kleine Pfade wurden so schnell zu einer breiten Straße ausgetreten und oftmals hinterließen die Armeen nichts als Chaos und Verwüstung auf ihrem Weg zur nächsten Schlacht. Doch nicht nur die neuen, wilden Häuptlinge machten den Ureinwohnern sorgen, denn es gab seit kurzem auch noch eine dritte Macht die das Tal durchstreifte. Diese Kreaturen waren noch viel furchteinflößender als alles andere und bei den Ureinwohnern nur bekannt unter dem Namen „Giras Entführer“ – was auch immer das bedeuten sollte. Die Rituale dieser Kreaturen waren grausam und abartig, denn sie erforderten angeblich immer wieder Menschenopfer. Man sagt die Opfer würden auf den Beschwörungsaltären festgebunden und unter einem seltsamen, rhythmischen Singsang bei lebendigem Leib quälend langsam gehäutet. Das Blut der Opfer soll der Sage nach in großen Gefäßen aufgefangen und dann den Kreaturen als Trank verabreicht werden. Auf diese Weise sollen sie von dem Blut abhängig gemacht und darauf getrimmt werden so viele Menschen wie möglich zu jagen und zu töten. Doch bislang hat all dies noch niemand mit eigenen Augen gesehen – zumindest keiner der noch lebt und davon berichten könnte. Inzwischen soll die Anzahl dieser Kreaturen bereits so groß sein, dass neulich sogar ein ganzer Stamm den Ritualen zum Opfer gefallen ist. Bis vor Kurzem gab es einen uralten Stamm von Kriegern, der ebenfalls in diesem Tal ansässig war. (D)iese (K)rieger sollen schon in vielen anderen Tälern erfolgreiche Schlachten geschlagen und sich so einen Namen gemacht haben, der bei vielen Stämmen und Häuptlingen als gefürchtet gilt. Doch schon seit einiger Zeit war von diesem Stamm nichts mehr zu hören und zu sehen – es war als wäre er vom Erdboden verschluckt worden. Es wird angenommen, dass so viele der Stammesmitglieder (D)er (K)rieger von Giras Kreaturen entführt und getötet wurden, dass es kaum noch möglich war ein geregeltes Stammesleben aufrecht zu erhalten. Man munkelt, dass ein paar der letzten Überlebenden Unterschlupf bei anderen Stämmen gesucht haben und dort an den knisternden Lagerfeuern furchteinflößende Geschichten über „Giras Entführer“ erzählen. Einer (D)er (K)rieger soll sogar beschlossen haben sich auf eine lange, einsame und gefährliche Reise zu begeben, um so herauszufinden ob man „Giras Entführer“ besiegen kann. Doch ob ihm das gelingen sollte, konnte zum jetzigen Zeitpunkt noch niemand vorhersagen…


    Nachwort
    Viele unser Krieger wurden leider in eine Parallelwelt – das sogenannte RL – gezogen, wodurch es uns leider unmöglich geworden ist euch die gewohnte DK-Aktivität zu liefern. Daher haben wir beschlossen die Stammeshöhle für diese Runde zu schließen und uns unter das Volk zu mischen. Wir bedauern zutiefst euch diese Runde keinen spannenden Krieg liefern zu können und hoffen in der nächsten Runde wieder in gewohnter Kampfstärke und DK-Manier anwesend zu sein. Ein Dank sei hier auch all jenen Stämmen ausgesprochen, die sich dazu bereit erklärt haben (D)ie tapferen (K)rieger aufzunehmen. Wir wünschen allen Stämmen viel Erfolg und unseren Mitgliedern alles Gute auf Ihrem weiteren Weg in dieser Runde.

    ©by Caver

  • Re: Eine Ära geht zu Ende


    Neff + grawp: Thx ^^


    fliwa : Ja es ist wirklich schade, aber in der nächsten Runde sieht vieles wieder ganz anders aus denke ich. Bin ja auch noch aktiv, von daher läuft man sich sicher wieder mal "über den Weg" :teufel: