Das Problem ist vermutlich schon ziemlich jedem (bis auf Wulf) im Tal ueber den Weg gelaufen. Man hat Krieg und man kommt an die gegnerische Armee nicht ran, weil diese
a) viel zu gross ist, um selbst bei guenstigsten Bedingungen einen effektiven Angriff darauf machen zu koennen;
b) viel zu weit weg ist, um aufs Gelingen eines Angriffes zu hoffen (da der Gegner ueber 3 Stunden Vorwarnzeit hat) oder dass die Lagerkapazitaeten ausreichen;
c) beides auf einmal.
Das Einzige, was man dann machen kann, ist Guerilla-Krieg. Die Taktik fuehrt sehr oft zum Erfolg, fuegt dem Gegner aber ab einem gewissen Zeitpunkt der Runde nicht wirklich Schaden zu und ist schlicht und einfach nach dem 10. Mal langweilig und unbefriedigend.
Wie gesagt, momentan kann man, wenn man eine Bestimmte Ueberzahl an Einheiten dem Gegner gegenueber hat und/oder passend auf der Karte liegt, die Armee unbeaufsichtigt stehen lassen und muss nur den Sensen ausweichen, was bei dem aktuellen Delay ja wirklich keine Kunst ist.
Das wird auch oefters praktiziert, wodurch viele Kriege nicht gerade wahnsinnig spannend verlaufen. Woraufhin das Spiel insgesamt leidet, denn wenn man im Krieg keine Spannung und Spass hat - wo soll man beides in UA sonst herholen?
Das Problem ist schon laengst erkannt worden, aber ein Heilmittel dagegen ist bis jetzt unbekannt.
Hier ist der naechste Vorschlag, wie man zumindest die Ausmasse des Problems mildern kann.
Schnelle Sensen, die ausserdem mehreren Halbgotts zur Verfuegung stehen und - zentraler Punkt!!! - beim Treffer im Krieg Punkte bringen.
Wenn zum Beispiel alle Aggas Sensen wundern koennten, die eine schwer vorhersagbare Wirkverzoegerung von 1,5-4 Stunden (mal in den Raum geworfen) haben, dann
a) wuerde das unbesorgte Stehenlassen von riesigen EH-Verbaenden nicht mehr moeglich;
b) dementsprechend werden die Armeen sich auf natuerliche Weise auf gut bewegbare, also auch angreifbare/blockbare Groessen schrumpfen;
c) in die Kriege kommt somit mehr Bewegung rein;
d) selbst wenn ein Stamm einheitenmaessig deutlich dem anderne gegenueber unterliegen ist, kann er trotzdem einen vollwertigen Krieg fuehren und hat effektive Mitteln, dem Gegner Schaden zu verpassen.
Als einziger Nachteil faellt mir spontan ein, dass es sich vhlt. ein paar Spieler finden, die gerne Top 10 Leute sensen wuerden - einfach um tote Einheiten zu sehen. Tja, da kann man wohl nichts gegen machen. Und in meinen Augen kann das auch als Vorteil aufgefasst werden: so haben wir das Problem der Riesenarmeen auch in den Friedenszeiten los.













