Es war einmal ein kleiner Knoedel ...

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Es war einmal ein kleiner Knoedel ...

Ein Abschied

Beitragvon Ravy » 04.05.2006, 03:27

Hinweis: Wer die Geschichte um Ravy kennt, liest im zweiten Post weiter, dort wird die Geschichte fortgesetzt.

Es war einmal ein kleiner Knoedel, der rannte durchs Tal.

Aber im gefiel das gewandt eines Kartoffelsklosses nicht mehr.
Geächtet von den anderen Klöpsen, streifte er dieses ab.
Dunkel war es nun, und kein Weggefährte schien seinem Weg zu folgen ...

Er wandelte durch das tiefe dunkle Uga-Agga Tal und wich gekonnt allen Einheiten aus, die auf dem Weg zum Feind seinen Weg kreuzten. Und da auf einmal erschien er!! Ein kleiner böser Wicht Namens Dahm0r. Verrunzelt im Gesicht, voller Warzen und einem scheußlichen Buckel. Der mutige Ravy erschrack bei diesem Anblick, er hatte schon sovieles gesehen im Laufe seines langen Lebens, aber sowas ...
Was sollte er tun??

Da stand er nun der wicht, direkt vor Ravy. "Gib mir alles was du hast" schrie der Dahm0r und bedrohte Ravy mit der durchtrainierten Riesenrennschnecke, die direkt hinter ihm auftauchte. Sie schien ihm zu gehorchen, wobei Ravy sich fragte, wie überhautp jemand auf so ein Warzengesicht hören konnte. Aber er dachte sich: "Hey, so schnell kann eine Schnecke nicht sein", und versuchte davon zu rennen. Aber leider kannte Ravy die Geschwindigkeit der Schnecke nicht ... und so kam sie, mit Dahm0r auf dem Rücken immer näher. Da packte Ravy die pure Angst. Er stolperte über einen Ast und fiel hin. Schnell rappelte er sich wieder auf und rannte weiter, doch hatte er dabei seinen Rucksack aufgerissen und es rieselte Salz herraus (jeder sollte immer ein bischen Salz dabei haben *g*). Das wiederum bekam der Schecke allerdings garnicht gut, denn wie jeder weiß, tocknen Schnecken aus, wenn sie über Salz "dahinschleimen". Die Schnecke konnte nicht mehr weiter, und Dahm0r brüllte vor Wut und schrie Ravy hinterher.
"Eines Tages werde ich dich erwischen, eine solche Schmach soll nicht ungesühnt bleiben."
Doch das war Ravy egal, denn diesmal war er ihm entkommen.

Nach diesem Erlebnis tapste Ravy durch den Wald, ohne ein wirkliches Ziel vor Augen zu haben. Plötzlich tat sich eine Lichtung vor ihm auf, und er sah ein Wirtshaus mitten in diesem düsteren Wald vor sich. "Oh ja, mein Magen ist eh recht leer, einen Happen essen wäre schön, und dazu einen Krug Met. Das ist was feines" dachte sich der Ravy. Er trat an die Tür des Gasthauses und klopfte heftig dagegen, es war eine schwere Eisentür, evtl sogar aus den überresten eines verendeten Eichenbaumhirten gefertigt.
"Jahaa, ich koooommmeeee" hallte aus von innen. Ravy musste nicht lange warten bis ein Mann mit einer schmutzigen Küchenschürze die Tür öffnete, und laut sagte (für Ravy war es fast schreihen): "Komm rein, Kleiner. Willste was essen? Was trinken? Bei mir bist du richtig!"
"Mein Name ist WürzWieNix, das Gasthaus hier ist schon lange in Familienbesitzt. Nu setz dich endlich hin, du sieht ja ganz ausgehungert aus", sagte er. Und bevor Ravy was machen oder sagen konnte fand er sich auf einem Stuhl wieder. WürzWieNix rannte in einen anderen Raum, scheinbar die Küche. "Essen kommt gleich, hol dir schonmal ´nen Krug Met, das Fass steht hinter der Theke." Ravy tat wie ihm gesagt und dachte bei sich, dass dies ein köstlicher Tropfen war, wohl der beste den er jemals gekostet hatte. So langsam fühlte er sich richtig wohl und das tat ihm gut nach diesem schreklichen Erlebnis mit dahm0r.

"Sooo, hier dein Essen", sagte WürzWieNix als er wieder hereinkam, und stelle einen Teller vor Ravy. Ravy schaute auf den Teller und bekam riesen Augen: Schweinehaxen mit KNOEDELS!!!
"NEIN", dachte Ravy, "nicht schon wieder KNOEDEL, NEIN!!" WürzWieNix blickte dem schreiend davonlaufenden Ravy verwundert nach und fragte sich was mit seinem Essen wohl nicht in Ordnung sei.
Er wird es wohl nie erfahren ...

Nach diesem schrecklichen Erlebniss im Witshaus, wandelte der verschreckte Ravy wieder durch das düstere Tal, es war immer noch dunkel und kalt. Wind fegte durch diesen.
"Nun was soll ich bloss tun??" fragte sich Ravy, überall lauert Gefahr und sogar im Wirthaus wimmelt es von diesen schrecklichen Beilagen. Er wandelte weiter durch die dunkeln Wälder des Tals und ihm wurde müde. Sollte er ein Lagerfeuer anzünden?? Es war doch so kalt. Doch das könnte solch schreckliche Gestalten wie Dahm0r anlocken. "Ach was solls", dachte sich Ravy, "ich habe den schon überlistet. Besser Feuer und ein wenig im warmen schlafen, als als Krieger in einem Wald zu streben ohne einem Schwert in der Hand." Also ging Ravy los und sammelte ein wenig Gestrüpp wie er meinte. Überall lagen ja genügend Reste von Gebüschen rum, doch da war etwas, was ich bewegte ...
Ein lebendes Gebüsch?? Ravy staunt nicht schlecht, wie dieses ängstlich vor ihm wegbüschelte. "Hey", brüllte Ravy, "bleib stehen!!!! Also sowas", murmelte er vor sich her. Er nahm einen seiner Bogen die er in Schwefel getränkt hatte, und wollte schon auf dieses Gebüsch zielen, als dieses auf einmal ganz ängstlich und verstört meinte: "Ich bin doch 'zahmes_Gebüsch'. Bitte tu mir nix. Ich kann Feuer ganz und gar nicht leiden, wenn du mich nicht die wahre Wut des Feuer zeigst, führe ich dich in eine Höhle, wo es nett, warm, trocken ist und es sogar ein Bett gibt." Als Ravy diese Worte vernahm, mußte er nicht lange überlegen. Ein Bett, ein richtiges Bett! "Gut ich folge dir zahmes_Gebüsch, aber wehe dir und du wirst meinen Brandgeschütz zu spüren bekommen!"

So sah man die Beiden zu einer Höhle wandern, wobei der Anblick ganz und gar seltsam war. Ein mutiger Krieger und ein zitterndes Gebüsch. Sie mußten auch nicht mehr weit gehen, bis sie dort angekommen waren. Ravy, warf sich auf das Bett deckte sich zu und war seelig. (Na das böse muß nicht jeden Tag kommen ;P .)
Am nächsten Morgen vernahm er Stimmen vor seiner Schlafstätte. "Das ist doch nicht das Gebüsch?" dachte er sich schlaftrunken. Er blinzelte Schlaftrunken und sah auf einmal ... DRACHEN ...
Die ganze Höhle war voller DRACHEN!!!
Was nun? Was sollte er machen? Diese schuppigen Viecher sahen ihn nicht gerade sehr nett an. Und mitten drin stand das zahme_Gebüsch, das munter erzählte, dass Ravy ihm bedroht hatte.
"Oha", dachte sich Ravy, "wie komm ich hier bloss schnell wieder raus? Aufstehen und kämpfen? Nein, dass wäre reiner Selbstmord."
Und da viel es ihm ein. In einem unbeobachten Moment, als die Drachen darüber debatierten wie sie ihn am besten töten sollten, zückte er sein Brandpfeil und den Bogen, zielte gekonnt auf zahmes_Gebüsch und sprühte ekeliges Uga-Wiesen-Prafüm in die Höhle. Er konnte sich daran erinnern, dass Drachen diesen Geruch nicht leiden konnten. Während die Drachen in Panik entweder versuchten, das arme Gebüsch zu löschen oder angwiedert die Höhle schnellmöglichst verlassen wollten, schaffte er es aus den Heerscharen ihrer mit Krallen bestückten Beine zu entkommen, und rannte wie verrückt, bis er nicht mehr wußte wo er war ...

Nachdem Ravy es tatsächlich geschafft hatte, den widerlichen Drachen und diesem seltsamen Gebüsch zu entkommen, rannte er so schnell er konnte. Und er rannte so lange, bist er nicht mehr konnte und hatte sich total verlaufen. Innerlich seufzte er, das er nicht mehr wußte wo er war, und welchen Weg er nun einschlagen sollte. "Hauptsache weit weg!", dachte sich Ravy! Und er ging weiter und weiter ... bis er auf einmal ein wenig stuzig wurde. "Bin ich nicht hier schon vorbei gegangen?", dachte sich Ravy, "die Stelle kommt mir doch so bekannt vor?"
Da stockte ihm der Atem, er hatte viele schreckliche Geschichten von diesem Teil des Tales gehört.
Das war der Kreis des Todes ... unter manchen Kriegern auch nur erfurchtig CoD genannt. Er wußte, dass es bisher niemand wirklich geschafft hatte, diesen Bereich zu verlassen. Und die, die es geschafften hatten, diesen schrecklichen und düsteren Ort zu verlassen, waren meist wirr im Kopf und wußten nicht mehr, was sie taten und redeten rückwärts.
Er ging weiter und versuchte einen Ausweg zu finden. Da entdeckte er zwischen all den Schluchten und Irrwegen einen kleinen Spalt. Ravy fasste all seinen Mut zusammen und schlüpfte durch diesen Spalt. Es war finster und in der ferne schimmerte ein Licht, auf dass er mutig drauf zu ging. Dort angekommen, erkannte er eine Gestalt. Groß, mit unheimlichen Gewand und mit einer Sense bewaffnet.
"Wer bist du?" fragte Ravy.
"ICH? ICH BIN DER GEVATTER TOD" sagte die Gestalt.
"ICH BIN DER DER IN DIESEM ZIRKEL DAS SAGEN HAT" sprach der Tod leise, fast krächzend.
Da wußte es Ravy, dass seine Stunde geschlagen hatte. Was sollte er bloss tun?

In seinem Inneren sah er sein ganzes kurzes Leben an sich vorbei ziehen. Seinen Sieg gegen DB, seine Hinterlist gegen DC, und nun? Der TOD!
Was sollte er machen? Angstschweiß rann auf sein Gesicht und seinen Hände wurden klamm.
"Du bist tatsächliche derjenige welche?" Er traute sich nicht den Namen auszuprechen, denn er wußte, sollte er ihn beim Namen nennen, hatte er sein Leben verwirkt. "JA" flüsterte der Tod.
"Sag mal ... hättest du was dagegen, wenn ich dir ein Geschenk gebe und du mir zeigst, wie ich hier wieder rauskomme?" Denn Ravy kam in den Sinn, dass gerade AGGA ein Gott des Todes ist, aber sehr bestechlich ist, und nun ja der Gevatter ist ja wohl einer seiner Diener.
"EIN GESCHENK??? WAS HAST DU MIR DU UNWÜRDIGES MENSCHLEIN ZU SCHENKEN???"
"Ähmm ..." Ravy fing an zu stottern, "nun ja ich denke, dass wird Euch gefallen." Er reichte ihm einen seiner letzten Schwefelsteinchen.
Auf einmal sah er, wie der Gevatter Tod entsetzt aufschrieh! "OH MEIN GOTT, SCHWEFEL ... DU ERBRÄMLICHER WICHT ... ICH BIN EIN DIENER UGaggggassss ..."
Auf einmal *flopp* schien sich seine Umgebung aufzulösen. Sie viel in Wohlgefallen auf
und Ravy befand sich in einem anderen Teil des Tals.

Da Stand Ravy nun und wusste nichts mehr!
Wieder war er auf sich alleine gestellt, hatte keine ahnung wo er war, und was überhaupt wirklich geschehen war. "Vielleicht nur ein Traum", dachte der sich, "ja, nur ein Traum, sowas gibt es doch gar nicht. Ein Gnom auf einer Schnecke, Drachen und Der Tod. Nein ...", lachte er und wollte gerade mit einem Lied auf den Lippen davongehen. Doch dann erklang eine Stimme hinter ihm: "HALT! Ravy, bleib stehen!"
Ein kalter Schauer lief Ravy über den Rücken, diese Stimme kannte er doch. Kaum wagte er sich umzudrehen, kaum zu schauen, ob er wirklich recht hatte. Doch da stand er, Dahm0r war wieder da.
"Diesmal entkommst du mir nicht, NEIN ADKASLKFHAFSHAKFJADF...", seine Worte gingen in Schreie über, die kein menschliches Wesen (war er überhaupt eins?) verstehen konnte. Aber er war nicht alleine, hinter ihm glühten Augen in der Dunkelheit. Rote Augen die nichts Gutes zu sein schienen ...
Ravy´s Knie zitterten, er konnte kaum noch stehen. "HrHrHr" lachte Dahm0r, "diesmal habe ich dir was schnelleres mitgebracht!" Die Augen kamen aus der Dunkelheit hervor und Ravy erblickte einen Wolf. "Nein, denkt nur nicht, dies hier sei ein normaler wolf, das ist ein DireWolv" höhnt der warzengesichtige Gnom. Das Tier knurrte und fleschte die Zähne.
Endlich konnte Ravy sich durchringen, davonzulaufen. Auch wenn er glaubte keine Chance zu haben
und Dahm0r schrie "DINGS, fass, hol ihn dir!"

Ravy rannte und rannte, doch der Vorsprung war zu gering, der DireWolv kam immer näher. Er rannte durch das Unterholz, die Äste schlugen ihm ins Gesicht, doch er konnte nicht entkommen. Da erreichte er gerade noch eine Lichtung. Es schien das Reich eines Häuptlings zu sein, einige Lagerfeuer brannten noch und Ravy sah Schatten die sich davor bewegten.
"HILFE, HILFE", schrie er, "ICH WERDE VERFOLGT!"
Die Schatten kamen näher und Ravy erkannte Knüppelkrieger, Neaderaler und auch einige einfachen Faustkämpfer unter ihnen. "Helft mir, 'es' ist hinter mir her."
"Wer?" fragte der vorderste der Kämpfer, doch da brach Dings schon durch die Bäume, und sah sich eine Schar von Menschen gegenüber. Unschlüssig stand der DireWolv dort auf der Lichtung, gleich am Waldesrand und wusste nicht was zu tun war. Die Kämpfer stimmten ein Gebrüll an und rannten auf Dings zu. Sich der drückenden Übermacht bewusst stürmte der Wolf wieder in den Wald. Ravy war gerettet!
Er wurde eingeladen sich erstmal an ein Lagerfeuer zu setzen, und sich zu erholen. Da trat ein Mann hervor, umhängt von einem mächtigen Fell. "Mein name ist RegShoe, ich bin der Häuptling dieser Höhlen. Aber nicht nur das, ich bin auch der Anführer 'Der Geächteten', ein Stamm hier im Tal der Mächtigen Brüder Uga und Agga. Wir sind immer auf der Suche nach tapferen Kämpfern, willst du dich nicht uns anschließen? Wer einem DireWolve davon laufen kann, der kann sicherlich auch noch mehr" lachte RegShoe.
Dankend nahm Ravy das Angebot an, schließlich hatte er erlebt was für Gefahren sich in dieser Welt tummeln, und das man alleine nicht überleben kann.

Ravy erwachte in einer kleinen, gemütlichen Ecke einer Höhle.
Am Kamin brannte ein Feuer und aus der Kochecke drang der süße Duft von frischem Mammutfleich in seine Nase.
"Wo bin ich hier?", fragte sich Ravy. "Wie bin ich hierher gekommen?"
"Naja. Immerhin ist es hier warm und trocken und es gibt Mammutfleisch zu essen."
"Mammut... Da war doch was..."
"Ja, ich habe dich vor einer Herde wild gewordener Mammuts gerettet" , drang eine Stimme vom Höhleneingang her.
"Wer bist du?" fragte Ravy...

"Ich, ach, ich bin nur ein alter Mann der alleine hier in dieser Höhle lebt und sich durchs Leben schlägt". Ravy schaute sich den Mann genau an. Er sah alt aus, sehr alt.
Er trug eine Hose aus Mammutleder und hatte den Oberkörper frei. Trotz seines Alters strotzte der Körper vor Kraft. Narben zeugten davon das er schon viele Kämpfe hinter sich hatte, und diese nicht immer leicht gewesen sein müssen.
"Komm her Junge, setz dich ans Feuer und iss etwas, du musst zu Kräften kommen."
Ravy trat ans Feuer und sah einen Eintopf im Topf über den Feuer. Es roch wunderbar und trieb ihm das Wasser in den Mund. Er musste lange Zeit nichts gegessen haben.
Der Mann reichte ihm eine Schüssel mit Essen, und Ravy begann begierig zu essen.
"Wie lange war ich bewustlos?" fragte er. "2 Tage und 3 Nächte... Ich habe mir schon sorgen um dich gemacht. Musste Kräuter suchen um eine Medizin für dich herzustellen, die hat dich ins Leben zurückgeholt."
Jetzt wo er das sagte roch Ravy das er von oben bis unten mit Kräutern eingerieben war.
"Wie ist dein Name und warum hast du mir geholfen?"
"Ach, ein Name was ist das schon... Doch nur der Versuch der Menschen ihr Ich an diese Welt zu binden.... Aber früher nannte man mich Tasatir."
Ravy stutzte, solche Worte hatte er noch nie gehört.
"Ich sah wie die Mammuts auf dich zurannten und du von einem gestreift wurdest. Du wurdest hinfort geschleudert und lagst bewustlos da. Ich konnte dich gerade noch hinter einem Stein in Sicherheit bringen bevor die nächsten Mammuts angerannt kamen."
Ravy schaute sich in der Höhle um, und sah Regale, in denen Kräuter und Pflanzen gesammelt waren. Aber es sah nicht so aus wie in den Lagerhöhlen, die er aus seinem Stamm kannte. Es schien keine Nahrung zu sein, doch wozu sammelte man sonst Pflanzen wenn nicht zum essen?
"Tasatir, was machst du mit all den Pflanzen? Essen kann man die wohl kaum."
"Ach junge, das Leben bringt mehr hervor als wir bisher gelernt haben. Dies sind Kräuter, dir mir helfen Menschen zu heilen, und diese Welt besser zu verstehen. Das Leben ist etwas wunderbares...."
"Oh, ich habe mich ja noch gar nicht vorgestellt, ich bin Ravy"
"Es ist mir ein Vergnügen Ravy. Möchstest du noch mehr Eintopf?"
Ravy nickte heftig. Er war regelrecht ausgehungert.
"Was hast du eigentlich so alleine gemacht als die Mammuts dich überraschten, Ravy?" fagte Tasatir.
"mhfmhfmdmhfmhfpgfmhfpf"
Ravy musste erstmal runterschlucken, er hatte gearde ein saftiges Stück Mammut im Mund.
"Ich war auf der Suche. Mein Stamm ist erst vor kurzen in dieses Tal gekommen, vieles ist noch unerforscht. Ich war dabei eine Landkarte zu mache."
"Oh ja, vieles ist noch unerforscht.. mehr als du dir vorstellen kannst.... Bleib noch einen Tag hier, dann bringe ich dich den Berg hinab, so das du nach Hause finden kannst"
"DEN BERG HINNAB?" rief Ravy
Er war auf dem Weg zum Berg gewesen, aber er hatte nirgends eine Stelle gefunden, wo er hätte den Berg besteigen können. 2 Tage hatte er gesucht gehabt. Und nun sollte er auf dem Berg sein... unglaublich...
Ravy trat zum Ausgang der Höhle und sah, das Tasatir die Wahrheit gesagt hatte... er war AUF dem Berg....
Zuletzt geändert von Ravy am 04.05.2006, 03:31, insgesamt 1-mal geändert.

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Beitragvon Ravy » 04.05.2006, 03:28

Ravy ging wieder zurück in die Höhle zu Tasatir, sichtlich erstaunt über die neue Entdeckung. Er setzte sich zurück zu Tasatir, nahm seine Schale wieder in die Hand, aß weiter und hatte etliche Fragen an Tasatir. Die beiden redeten noch eine ganze Zeit, und schon bald dämmerte es, so dass Tasatir zu Ravy sagte "Mein kleiner Abenteurer, es wird besser sein, wenn Du Dich schlafen legst. Nach unserer Unterhaltung habe ich das Gefühl, dass Du morgen sehr früh aufbrechen willst, und viel vor Dir hast."
Ravy tat, wie ihm geheißen, legte sich auf das Gästefell, und dachte noch einige Minuten über die Erzählungen von Tasatir nach. Er überlegte, wie all dies zusammenpassen würde, und was genau sein nächsten Ziel sein wird. Doch noch während er so nachdachte, überkam ihn der Schleier der Nacht, und er versank in einen Traum.

Am nächsten Morgen wachte Ravy auf, und Tasatir hatte bereits ein Frühstück angerichtet, dass Ravy nicht gewohnt war. Wohnte Tasatir doch abgelegen, so hatte er doch erstaunlicherweise eine Reich gedeckte Tafel, die Ravy sogleich das Wasser im Munde zusammenlaufen ließ. Nachdem tasatir Ravy freundlich zum Frühstück aufgefordert hatte, ließ sich Ravy nicht lange Zeit, und nahm bei Tasatir Platz. "Nun, was wirst Du nun tun, Ravy?" fragte Tasatir. Ravy antwortete sogleich: "Ich werde weiter die Welt erkunden. Meinem Stamm bin ich es schuldig geblieben, bei meiner Heimkehr mein Wissen mitzubringen." Tasatir setzte ein merklich angespanntes Gesicht auf, und fragte Ravy dann ganz ernstgemeint: "Und all das willst Du schaffen? Gestern erzählte ich Dir vieles, was Du anwenden solltest, um möglichst weit zu kommen. Ich schätze Deinen Mut, kleiner Abenteurer, und ich hoffe für Dich, dass Du weit kommen magst." Tasatir redete weiter auf Ravy ein, und versuchte ihm noch weitere Tipps mit auf den Weg zu geben, wie er es schaffen könnte, möglichst lange zu überleben. Als die beiden mit dem Frühstück fertig waren, und Ravy sich bereits Reisefertig machte, übergab Tasatir ihm ein Bündel, und sagte, er solle es mitnehmen, und es würde ihm behilflich sein. Ravy schaute einmal an, was er dort bekommen hatte. Es war ein zusammengebundenes Bündel. Das Bündel selber war ein Fell, groß genug, dass Ravy sich drauf legen konnte. Weiterhin waren noch eine ziemlich warme Mammuthaardecke, etwas Reiseproviant und noch ein paar Dinge des frühzeitlichen Lebens eingepackt. "Tasatir, Ihr habt mir all Eure gastfreundschaft geschenkt, mehr als Ihr geben könnt, doch dieses Geschenk kann ich nicht auch noch von Euch annehmen." Ravy dachte nach, und wollte gereade weitersprechen, als Tasatir dies bemerkte, und Ravy ins Wort fiel: "Nein Ravy, ein Abenteurer wie Du braucht solch Dinge. Du wirst an den kalten Tagen schutz brauchen, wirst lernen müssen, Dich selber zu versorgen. Bitte nimm dieses Geschenk von mir an, ich kann es nicht brauchen." Ravy wurde leicht rot. Erst rettete ihm dieser Mann sein Leben, bewirtschaftete Ihn dabei sehr fürstlich, und nun sollte er auch noch ein Geschenk von ihm annehmen. Er war von dieser Gastfreundschaft fasziniert, blickte Tasatir in die Augen, und bekam nur ein äußert ernstgemeintes und vom Herzen kommendes "Dankeschön" heraus. Tasatir winkte dies mit einer Geste ab, und brachte Ravy zum Höhlenausgang, wo noch ein kleines Pony wartete. Noch bevor Ravy protestieren konnte, sagte Tasatir: "Di wirst nicht alle Wege zu Fuß gehen können. Nimm dieses Pony mit, es ist sehr zahm, und lerne es kennen. Es ist eine hervorragende Stute, und sie wird ein Fohlen gebären. Lerne die Art der Ponys kennen, und verdiene Dir Deinen Lebtag damit." Nachdem Tasatir Ravy den Strick in die Hand gab, andem das Pony geführt wurde, gab er dem Pony einen Klapps auf den Hintern, so dass dieses losging, und Ravy mit sich zog. Ravy wollte sich erst noch sträuben, merkte dann aber, dass er sich nicht wehren könne, und dieses Pony einen größeren Dickkopf hatte, als er selber.

Ravy ist viele Wochen gelaufen. Immer seiner Nase nach, bzw. der Nase seines Ponys, immer weiter, und skizzierte alles fein säuberlich auf seiner Karte, die er anfertigte, so gut er eben konnte. Tasatir gab ihm viele Ratschläge, wie er sich vor anderen verstecken konnte, um so komplett ungesehen die Welt zu erforschen. Doch irgendwann lief er im Kreis, entdeckte keine neuen Gebiete mehr, und er erkannte, er müsse sich mal wieder bei seinem Stamm sehen lassen. Ob diese ihn noch erkennen, wenn er wieder zurückkehren wird? Er machte sich gleich auf den Weg zurück, doch seid einer Woche lief er nur noch zu Fuß, da sein Pony immer dicker wurde, und er Angst hatte, er könne dem Ungeborenem weh tun. Inzwischen hatte er sich mit seinem Pony angefreundet, und lernte sie zu verstehen. Trotz allem war sie zwar noch immer sehr launisch, und ging Ihren Weg, wenn sie es so wollte, doch das lernte Ravy hinzunehmen. So ging er weiter. Als er weitere 8 Tage unterwegs war, wollte das Pony auf einmal nicht weitergehen. Sie waren gerade auf einer herrlich grünen Wiese angekommen, und das Pony blieb einfach stehen. So sehr Ravy dachte, das er das Dir inzwischen verstehen würde, so wurde er aus dieser Aktion doch nicht schlau. Doch da er keine wahl hatte, schlug er sein Lager auf, um es sich ein wenig bequemer zu machen, bis das Pony der Meinung war, sie könnten weitergehen. Als Ravy sich hinlegte, erkannte er, dass sein Pony ganz unruhig war, nervös beinahe. So ein Gemütstier, und dann so unruhig. Ravy machte diese Situation ein wenig Angst, doch dann verstand er. Das Ungeborene würde nun kommen, und da fiel es Ravy wie Schuppen von den Augen: Ein Ungeborenes braucht einen Namen, und die Mutter auch!

Nach einiger Zeit ging Ravy zum Pony hinüber, und sprach auf sie ein: "Nun, weit sind wir gekommen, und ohne Dich möchte ich keinen Schritt mehr gehen. Doch wie soll ich Dich nennen? Ich habe mir überlegt, Dich Dilaara zu nennen. Und für Dein Ungeborenes werden wir auch einen Namen finden." Ravy kraulte Dilaara hinter den Ohren, denn das gefiel ihr besonders, so hatte er bereits rausgefunden. Als es anfing zu dämmern, wollte Ravy nicht so recht schlafen, doch er wusste, er würde an der Geburt nichts ändern könne, also nahm er sein Fell, legte es zu Dilaara an die Vorderseite, um bei ihr zu sein, und schlief bald ein. "Pfui ... lass das Pony!" sagte Ravy, als er langsam wach wurde, und merkte, dass er angestupst wurde. Langsam öffnete er die Augen, und sah in ein zierliches braunes Gesicht, und er erkannte, es war nicht sein Pony. Es war nicht Dilaara, sondern das Ungeborene. Er war direkt hellwach, und setzte sich auf. Dilaara schaute ihn zufrieden an, und Ravy merkte, dass auch Dilaara ihm vertraute. So schaute er sich das, inzwischen fröhlich rumtollende Junge an, und erkannte, dass es ein männliches Tier war. Dilaara schaut Ravy fordernd an, und Ravy sagte nur "Nun was denkst Du? Nennen wir ihn Ranur?" Dilaara machte ein paar Schritte auf Ravy zu, und stuppste ihn um. Während Ravy lachend aufstand, rief er Ranur, doch der ließ sich nicht von seinen Spielreien abbringen. Dilaara erkannte dies, und wieherte einmal kurz auf, und Ranur kam sofort. Ravy packte seine Sachen zusammen, und sie zogen weiter Richtung Heimat.

"Es ist nur noch einen Tag entfernt, unsere Heimat. Ihr werdet es mögen, mein Stamm ist ein ganz besonderer Stamm. Und wir werden sicherlich herzlich aufgenommen, und Ihr werdet fortan nur noch das beste Heu zu fressen bekommen, dafür werde ich sorgen." In all der Zeit, die sie nun unterwegs waren, hatte Ravy auch die Eigenarten von Ranur erkannt, und lernte damit umzugehen. Sein Dickkopf war zwar nicht ganz so schlimm, wie der seiner Mutter, aber doch wollte er das ein oder andere mal den Weg vorgeben. Doch Ravy ließ ihn nicht. Nachdem Sie diesen weiteren tag marschierten, kam so langsam die Haupthöhle seines Stammes in Sicht. Ravy freute sich bereits tierisch.
An dem Tor zum Haupthaus passierte Ravy noch problemlos, weil ein jeder der alten Kämpfer ihn erkannte. Und schon bald erblickte Ravy ein bekanntes Gesicht, und noch eines, und noch zwei weitere ... Jedes mal erzählte Ravy wieder, wie es ihm ergangen war, doch ebenfalls merkte Ravy, dass etwas nicht stimmte. Er wusste nicht was, doch irgendwas war dort. Nach Ravy´s Rückkehr sorgte er gleich einmal für ein großes Durcheinander. War er doch als Kriegsherr eingeplant, Truppen gegen den Gegner zu führen, doch all dies interessierte ihn nicht mehr. Er wollte nur ein Stück im hinteren Gebiet der Geächteten haben, und dort mit seinen Pony leben. So setzte er sich durch, wie er es von seinen Pony gelernt hatte, und kaufe sich noch 3 weitere Pony dazu, und fing an, sie zu züchten. Erst als Ravy dem Stamm von seinen Ansichten überzeugte, und er darauf hinwies, dass diese Ponys erstklassige Träger für schwere Lasten seien, kam langsam wieder Ruhe ins Lager. Doch weiterhin war irgend etwas nicht richtig. Ravy hatte da ein Gefühl, aber er konnte es nicht einordnen.

Die ersten Tage nach seiner Rückkehr feierte er seine Rückkehr ordentlich mit den Stammesfreunden, und freute sich. Gerne erzählte er immer wieder die Geschichten, die er erlebte, und jedesmal betonte er besonders Tasatir, den freundlichen Herrn, der ihm das Leben rettete. Doch bald wurde jeder Abend wie die anderen zuvor. Die Tage ebenfalls. Und Ravy erkannte nach einiger Zeit, was er solange nicht sehen wollte: Er gehörte hier nicht mehr her. Er fühlte sich nicht mehr zuhause, zumindest nicht mehr hier. Er überlegte lange, was er tun sollte, und dann fasste er eine Entscheidung.

Er trat vor den Stamm, und verkündete, dass er gehen werde. "Ich weiß noch nicht, wohin es mich bringen wird. Wenn die Götter mir hold sind, werde ich es noch einmal zu Tasatir schaffen, um ihn zu besuchen. Oder aber ich gehe einfach in eine andere Richtung. Vielleicht entscheidet auch Dilaara, wohin wir gehen. Ich kann es Euch nicht sagen. All mein Hab und Gut das ich dort habe", Ravy zeigte zu seinen Hütten und den Gattern, in denen inzwischen viele Ponys waren, unter Ihnen einiger sehr kräftige und tragfähige Tiere, "sollt Ihr behalten. Ich bin mit Freude zurück gekommen, doch merke ich, dass ich hier nicht mehr hergehöre. Ich werde Euch nie vergessen, vorallem nicht all das, was ich bei Euch, und mit Euch erleben durfte." Ravy legte eine kleine Pause ein, doch da kam schon Dilaara auf sein Podest zu, auf dem Rücken bereits ein Bündel der wichtigsten Gegenstände von Ravy, die er mitnehmen wollte. Ranur folgte Ihr direkt. "Nun, Dilaara und Ranur werde ich mitnehmen, sie sind mir sehr ans Herz gewachsen. Doch alle anderen Tiere sollt Ihr behalten."

So stieg Ravy von seinem Podest, und ging auf den Ausgang des Lagers von den Geächteten zu. Er wusste, würde er sich noch einmal ümdrehen, könnte dies seine Entscheidung ändern, und so verkniff er sich das umdrehen, und eine Träne. Er schaffte es, sich das Umdrehen zu verkneifen, doch die Träne konnte er nicht zurückhalten, doch er ging weiter. Dilaara kuschelte Ihren großen Dickkopf an ihn ran, und so ging er ... ehemals ein Knoedel, dann ein Geächteter, und wusste er selbst nicht, wohin ihn sein Weg führte ...




(c) 2005/2006 Carmi, Nebrot, Phexx und Ravy

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Beitragvon Ravy » 04.05.2006, 03:29

Ja Leute, es ist tatsächlich soweit. Noch ein alter Hase verlässt dieses Spiel. Ich habe hier sehr viel Zeit verbracht, und vorallem viele alte Hasen werden mich noch kennen. Doch nun hat auch mich das Leben eingeholt, und es gibt einfach anderes, das ich zu tun habe.

Ich möchte mich noch einmal bei allen bedanken, die ich hier kennenlernen dürfte. Dieser Dank gilt vorallem dem harten Kern von den Knoedels (wovon nur noch sehr wenige Spielen), den kompletten Stamm der Geächteten, allen Göttern, meiner Tante und allen anderen, denen ich etwas bedeutet habe, oder die mir etwas bedeuten.

Ich werde das ein oder andere mal vorbeischauen, mich mal bei den Geächteten im IRC sehen lassen. Aber diesen Abschnitt lasse ich nun hinter mir.

Vorallem möchte ich Carmi, Nebrot und Phexx danken. Die Geschichte mit der Geschichte war einfach toll. Ich habe mir nun nach langer Zeit des Stillstands einfach mal die Freiheit herausgenommen, die Geschicht zuende zu bringen. Auch wenn der letzte Teil sehr groß geraten ist, so ist er doch ein wenig den Geschehnissen nachgeschrieben. Ich hoffe, Euch gefällt das Ende.

Auch den Göttern ein großes Dankeschön, für dieses tolle Spiel. Seit Runde zwei wandelte Ravy durch dieses Tal, doch irgendwann gibt es für jeden ein Ende. Der eine steigt zu einer (Halb-)Gottheit auf (*Carmi zuwink*), der andere verlässt das Tal auf natürliche Weise.

Ganz lieben Gruß an alle,
Ravy



Edit:
An die Forenmod´s/Admins. Ich habe bewusst diese Geschichte im RPG-Board gepostet, da es für einige noch ein Teil der UA-Geschichte ist, auch wenn es nur am Rande eine war. Die Besucherzahlen im entsprechenden IRC-Channel waren damals über meine Erwartungen. Daher bitte ich zu entschuldigen, dass ich hier auch einen "nicht" RPG-Post hinterlasse, und bitte auch darum, weitere "nicht" RPG-Posts zu dulden, oder aber diesen Thread in ein anderes Forum zu verschieben. Für mich war dies das richtige Board, um meinen Abschied zu vollziehen. Danke! *knutsch*

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Beitragvon hedonism » 04.05.2006, 23:04

Viel Erfolg, alles Liebe, schön dich kennengelernt zu haben... Hatte ich ja bereits geschrieben anderen Orts.
(Eigentlich wollte ich hier nichts mehr schreiben, aber die aktuellen Ereignisse werfen Schatten...)

Lieben Gruss,
Hedonism

Auch wenn ich hier nun diesen wunderschönen RPG-Thread verhunze...
(Mein Posting kann man gerne löschen, ich muss grad nur mal irgendwo maulen und Dampf ablassen!)

Danke, das du DG grade so rrrichtig einen eingeschenkt hast zum Abschied Ravy, durch das einöden deiner drei Höhlen (vormals vier) vor deiner Accountlöschung. Sicherlich und hoffentlich ohne Absicht und Wissen...

Donnerhain (180|190) steht noch, aber die anderen drei Höhlen ... -> Höhlen öden = -4,5k Punkte
HH wird sich freuen und wir [Zensur] grad...

Krieg gegen HH
Unsere Kriegspunkte: 10848 Ihre Kriegspunkte: 5748
Kriegsanteil: 65.37 %


vormals:

Krieg gegen HH
Unsere Kriegspunkte: 14598 Ihre Kriegspunkte: 5748
Kriegsanteil: 71.75 %


Dies Posting kann man auch gerne als Verbesserungsvorschlag für das Kriegssystem nehmen!
(Vielleicht: selber Höhlen einöden ohne laufende Gegnerische Bewegung -> keine Minuspunkte)
*zu NebroT, Feeble, Kirk und Carmi schiel*

Danke,
Hedonsm
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hedonism
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Beitragvon Ravy » 05.05.2006, 02:13

hedonism hat geschrieben:Danke, das du DG grade so rrrichtig einen eingeschenkt hast zum Abschied Ravy, durch das einöden deiner drei Höhlen (vormals vier) vor deiner Accountlöschung. Sicherlich und hoffentlich ohne Absicht und Wissen...


Ich kann Dir versprechen, dass es komplett ohne Absicht war, und ich die folgen nicht erwartet habe. Nur habe ich erkannt, dass Reggies Account ja noch quasi ingame besteht, und auch seine drei Höhlen. Ich wollte mit dieser Aktion nur bewirken, dass diese Höhlen möglichst bald frei werden, damit andere sie missionieren können. Hätte ich gewusst, dass dies in Eurem Krieg, den Ihr gerade führt, Nachteile mit sich bringt, hätte ich es nicht getan.

Ich kann Hedo´s Aussage daher nur unterstützen, und die lieben Götter des Spieles sollten sich hier nochmal ransetzen. Das ist echt blöd gelaufen, und ich möchte mich hier in aller Form bei allen DG-Mitgliedern entschuldigen.

Lieben Gruß
Ravy

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Beitragvon RegShoe » 05.05.2006, 08:15

So, dann möchte ich auch mal etwas dazu schreiben...

Erstmal: ein schöner Abschluß einer sehr alten Geschichte. Gerne denke ich auch an die Abende zurück, als sich einige Spieler im Geschichts-Channel versammelt haben, um dem Fortgang der Abenteuer des kleinen Ravy zu lauschen. Ich dachte allerdings, daß dies schon lange vergessen sei - bis mich Carmi beim Bielefeld-Treffen darauf ansprach. Und so muß ich sagen, ein würdiger Rahmen zur Veröffentlichung dieser Geschichte.

Also verläßt mal wieder einer der "alten Hasen" das Tal. Es war doch eine langer Weg, den wir mit Beginn von Runde 3 zusammen gehen durften - als Du mich einfach angeschrieben hast (wie so andere Spieler zu dem Zeitpunkt), ob ich den Knoedels beitreten will. Ich wollte, und damit fing alles an. Wir haben in dieser Zeit eine Menge geleistet, zusammen einiges aufgebaut, dafür gekämpft und vieles dafür gegeben. Mit der Zeit verließen uns allerdings immer mehr unserer langjährigen Wegbegleiter, und so blieb mit der Zeit immer mehr eines auf der Strecke, was uns das wichtigste war: die Gemeinschaft, und das Zusammenspiel mit Freunden. Du hast mit am längsten durchgehalten, und dafür möchte ich Dir danken.

Aus inzwischen eigener Erfahrung kann ich sagen, daß die Zeit ohne UA doch leichter fällt, als viele sich das vorstellen mögen. Mir fehlt inzwischen immer noch nichts, und dieser Zustand wird auch andauern.

Ich wünsche Dir jedenfalls eine angenehme Zeit ohne unser aller Suchtspiel, und viel Erfolg im RL. Im Kontakt bleiben wir ja.
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Beitragvon Carmi » 10.05.2006, 17:13

Lieber Ravy,

für mich bleibst du ein Knödel, die schmeckende Beilage mit der mal ein gewisser Nitsch einen kleinen Krieg geführt hat. ;) Was ist DG *duck*? Spaß beseite. Ich denke mit sehr viel Freude an unseren Geschichtenchannel. Der nur aus einer Laune herraus entstanden ist.

Ich wünsch dir vom Herzen alles Liebe fürs RL. Glaub ruhig RegShoe ein Leben ohne Uga-Agga geht auch. Das was man vllt vermisst sind die Spieler mit denen man einen wirklich guten Kontakt hatte, aber jede Nacht die man durchschlafen kann ohne sich den Wecker stellen zu müssen ist genug Entschädigung.

Vielleicht lies man sich ja mal. Ansonsten ein dickes *Bussi* von Deiner Tante

Carmi
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