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von Ein Chronist am 08.06.2009, 14:16
Staunend hatte sich die Familie um ein Feuer und ein großes Gefäß versammelt.
„SO SIEHT ES AUS, DAS BIERBRAUEN.“ AGGA zeigte auf beides. „WARM SCHMECKT DAS GEBRÄU NICHT SO GUT, ABER KALT, UMSO BESSER.
TRINKT NUR ALLE DAVON!“
Uga nippte aus seinem Becher und stellte voller Verzücken fest, daß der Becher mal ein Kürbis war. „Schöne Früchte.“, murmelte er voller Stolz.
Nebrot nahm einen Schluck, stutzte, trank wieder einen Schluck und man sah förmlich die Fragezeichen in seinen Augen. „Ist das nicht das Getränk, daß uns Enzio von einer seiner Reisen mitbrachte und zum probieren gab?“
Enzio grinste: „Ja, richtig. Gut erkannt.“
AGGA hob die Augenbraue, konnte sich aber nicht dazu entschließen, loszupoltern, weil Enzio sie irgendwie reingelegt hatte, da er als stolzer Vater auch die Raffinesse zu schätzen wusste.
Plötzlich landet Slavomir unsanft mit einem Drachensegler:
„Eis! Es gibt Stellen im Tal, die vereisen!“
Aufgeregt lief er hin und her.
„Das wird doch nicht wieder Kyrah sein?“
Firak schickte sofort seine besten Schattenamazonen in das Gebiet.
von Ein Chronist am 03.06.2009, 11:24
Es dämmerte und schon versammelte sich die Familie in Ugas Garten. Staunend standen sie vor dem Gartenteich. „Feeble hatte eine Idee…“ sagte Uga und schaute selbst mit strahlenden Augen auf den Teich.
Feeble sah sich die Reaktionen mit Stolz aus der Entfernung an.
Sie sahen in dem Teich runde Gefäße schwimmen und es schien, als wären es lauter kleine Sonnen.
Diese kleinen Sonnen illuminierten das Ufer, die Bäume, die Steine, so daß alles gespenstisch aussah, bedrohlich, gefährlich.
AGGA war begeistert.
Ebenso Trubatsch. „Licht“, sagte er verzückt, „was man alles mit Licht machen kann. Ich will das auch haben.“ und schon eilte er über den Steg zu Ugas Sitzecke, um in Erfahrung zu bringen, was das ist und wo man es bekommt.
Die anderen rissen sich von dem Anblick des Teiches los und folgten ihm.
„Hallo Feeble, was ist das? Wo bekomme ich das her? Es sieht toll aus“ sprudelte Trubatsch vor lauter Begeisterung raus.
Feeble grinste und meinte: „Setzt Euch doch alle erstmal hin, nehmt Euch etwas zu trinken und zu essen.
Oh Enzio, ich freue mich, daß auch du diesmal dabei bist.“, begrüßte er seinen Cousin herzlich.
Als dann alle saßen, erklärte Feeble, was es mit den Lichtern auf sich hat.
„Meine Jäger haben besonders fette Wildschweine gefangen. Nachdem meine Krieger aufgrund unseres Versuchs eher zu viel Gewicht hatten als zu wenig, wies ich einen von ihnen an, das Fett zu entfernen und zu schmelzen.
Er war leider ungeschickt, so einiges davon mit dem Feuer in Kontakt kam und siehe da, es brannte.
Wir haben dann etwas experimentiert.
Wir nahmen einen ausgehöhlten Kürbis, gossen dort den Tran hinein und zündeten es mit einem brennenden Holzspan an.
Nun ja, der Jäger hatte anschließend keinen Bart und keine Augenbrauen mehr.
Wir versuchten deswegen etwas anderes. Wir nahmen ein kleines Bündel des Gerstenstrohs, banden es zusammen und stellten es senkrecht in den Kürbis mit dem Tran und zündeten nur das Stroh an.
Und siehe da, es brannte länger und nicht mit Riesenkraft.
Und sieht es nicht toll aus?“
AGGA knurrte. „TOLL?! Es muß für den Krieg taugen. Ich habe auch schon eine Idee.“
von Ein Chronist am 25.05.2009, 10:17
Im Turm des Wissens
Enzio blickte auf das Treiben im Tal herunter und reckte sich. „Zeit für eine Pause“.
Seine feinen Ohren bekamen Sprachfetzen mit. „Familien…. bei Uga... Zeit geändert …, wenn es dämmert.“
Enzio beschloß, Uga dann zufällig zu besuchen. Er blickte auf den Zeitmesser. Es waren ja schon Monate vergangen, seit sich alle getroffen hatten.
„Tempus fugit“ seufzte er und machte sich wieder an die Arbeit.
von Ein Chronist am 18.05.2009, 16:52
„Willkommen, meine Kinder“, empfing Uga seine Söhne. „Nun weiß ich wie die Früchte heißen. Das da ist ein Kürbis, die "Zapfen" nennen sich Hopfen und das „Gras“ heißt Gerste. Vielen Dank an die Talbewohner bauz, T-kiLaH und derNatterich, die mir die Namen genannt und etwas zur Verwendung erzählt haben. Mauke, dein Beitrag hat mich sehr belustigt, auch dafür meinen Dank."
Neugierig blickte er nun in die Runde. "Was habt Ihr denn so herausgefunden? Nebrot, machst Du den Anfang?“
Nebrot seufzte. „Für meine Knüppelassassinen ist das nichts. Sie haben den Kükükürbis – oder wie hieß das noch mal? – geköpft, die Samen herausgenommen, die Gääärste hineingeworfen und alles ins Feuer gestellt. Ein paar Knochen und Kräuter sind auch noch dabei gewesen. Aus den Kernen haben sie Öl gepreßt und damit das Ganze verfeinert.“
Er seufzte wieder.
„Für friedliche Zeiten ist das nichts, meine Knüppelassassinen sind dick und rund geworden. Sie müssen nun hungern, um wieder kampffähig zu werden. Habt ihr schon mal eine Horde hungriger Frauen erlebt?“
Mitleidheischend blickte er in die Runde.
„Aber: Die harte Schale vom Kürbis ist zermahlen ein Wohltat für meine Eichenbaumhirten. So prächtig war ihr Grün vorher nicht.“
Feeble nickte bestätigend. „So wirkte es bei den Barmanus und den Brontosauriern auch. Die Barmanus mussten zusätzliche Runden auf der Rennstrecke einlegen, damit ihnen die Rüstung nicht zu eng wurde.
Bei den Brontosauriern fiel die Zunahme zunächst nicht auf, aber als dann Hilde – mein Lieblingsbrontosaurier - mitsamt des Holzsteges in den Wassergraben fiel, war dies ein deutliches Zeichen.“
Trubatschs Augen leuchteten. „Auch ich kann das bestätigen. Hervorragende Nahrung. Sowohl der Küüüüüüürbis als auch die Gerste.“
„Für meine Schnecken konnte ich auch beides verwenden, aber die Drachensegler vertragen nur gekochten Kürbis, andernfalls stürzen sie ab.“, ergänzte Slavomir.
„Und was ist mit dem Hopfen?“ fragte Uga.
Ein Stöhnen von Nebrot kam als Antwort. „Die Knüppelassassinen haben den Hopfen ins Wasser geworfen und den Sud getrunken. Sie waren danach nicht mehr wach zu bekommen.“
„Hmmmm“, Uga wiegte den Kopf hin und her. „Sonst weiß keiner etwas zu berichten?“
„Naja“, meldete sich Nebrot noch einmal zu Wort, „ich weiß ja nicht, ob die Krabbeltiere, die man sonst in den Höhlen findet, Angst vor den hysterischen Frauen haben. Falls nicht, mögen sie den Hopfen nicht. Wo er lag, waren keine Ameisen, Spinnen oder anderes Getier.“
„Ich habe AGGA auch Früchte zukommen lassen. Er und seine Söhne kommen mich bald besuchen, wenn ihr wollt, kommt doch dazu.“ sagte Uga und hob damit die Zusammenkunft auf.
von Ein Chronist am 10.05.2009, 13:58
„Es ist soweit, die neuen Früchte konnten geerntet werden“.
Sie saßen auf bequemen Holzbänken um einen riesigen Steintisch herum – in einer windgeschützten Ecke, was Slavomir so gar nicht passte.
Auf dem Tisch waren nun die Früchte ausgebreitet.
Unterschiedlicher hätten sie nicht sein können.
Dieses Graszeugs, dann kleine grüne weiche Zapfen, dazu diese Riesenbeere.
„Jeder von euch nimmt sich ein paar von jeder Sorte mit und erzählt mir in einer Woche, was man damit machen kann, einverstanden?“ Uga blickte in die Runde und sah erfreut, daß alle nickten.
"Aber warum sollen wir alleine forschen?" fragte sich Uga.
"Meine lieben Kinderlein dort draußen im Tal,
aus den Samen, die ich in den Beuteln fand, die ihr mir zugeschickt habt, sind prächtige Pflanzen geworden und nun konnten wir ernten.
Wir müssen wissen:
- wie die Pflanzen heißen - was man alles damit tun kann - ob sie spezielle Verwendungszwecke haben, die nicht gleich offensichtlich sind - gibt es Geschichten dazu?
Falls euch dazu etwas einfällt, schickt mir eure Steintafeln binnen eines Monats. Die besten, informativsten und außergewöhnlichsten Antworten erhalten eine Belohnung."
Und so sehen die Pflanzen aus:
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