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Re: Beschäftigungstherapie

Beitragvon Ein Chronist am 25.06.2009, 19:49

"ICH WUSSTE ES! DIESE UNWÜRDIGEN! SIE HATTEN DIE ARTEFAKTE NICHT VERDIENT! ES WAR EIN FEHLER!" AGGA hatte nicht gerade die allerbeste Laune.

Firak versuchte, abzuwiegeln: "Warte es ab. Beide Stämme sind miteinander im Krieg, ich habe noch einen Rest Hoffnung."

AGGA grummelte vor sich hin und warf einen Feuerkürbis ins Tal...
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Re: Beschäftigungstherapie

Beitragvon Der Prophet am 19.06.2009, 13:34

Schweißgebadet wälzte er sich auf seinem Lager herum.

"Kürbisse, Eis....", stammelte er im Schlaf.

Erschreckt fuhr er hoch. Glockenhellwach. "Kürbisse? Eis?". Ein Schauder zuckte durch seine Körper. "Das kann doch nicht sein?"

Eilig zog er sich an. Er hatte einen Besuch zu machen.
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Re: Beschäftigungstherapie

Beitragvon Ein Chronist am 10.06.2009, 20:26

Es rumpelte. Das Rumpeln kam immer näher. Noch näher.

AGGA sah in die Runde und man hätte meinen können, daß ein leichter Anflug eines Lächelns über sein Gesicht huschte.

"Meine Leute rollen ein Katapult hierher. Ich sagte euch doch, ich hatte eine Idee. Sobald es dunkel ist, werden wir schauen wie weit Feebles Kürbisse fliegen können."
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Re: Beschäftigungstherapie

Beitragvon Ein Chronist am 08.06.2009, 14:16

Staunend hatte sich die Familie um ein Feuer und ein großes Gefäß versammelt.

„SO SIEHT ES AUS, DAS BIERBRAUEN.“ AGGA zeigte auf beides. „WARM SCHMECKT DAS GEBRÄU NICHT SO GUT, ABER KALT, UMSO BESSER.

TRINKT NUR ALLE DAVON!“

Uga nippte aus seinem Becher und stellte voller Verzücken fest, daß der Becher mal ein Kürbis war. „Schöne Früchte.“, murmelte er voller Stolz.

Nebrot nahm einen Schluck, stutzte, trank wieder einen Schluck und man sah förmlich die Fragezeichen in seinen Augen. „Ist das nicht das Getränk, daß uns Enzio von einer seiner Reisen mitbrachte und zum probieren gab?“

Enzio grinste: „Ja, richtig. Gut erkannt.“

AGGA hob die Augenbraue, konnte sich aber nicht dazu entschließen, loszupoltern, weil Enzio sie irgendwie reingelegt hatte, da er als stolzer Vater auch die Raffinesse zu schätzen wusste.

Plötzlich landet Slavomir unsanft mit einem Drachensegler:

„Eis! Es gibt Stellen im Tal, die vereisen!“

Aufgeregt lief er hin und her.

„Das wird doch nicht wieder Kyrah sein?“

Firak schickte sofort seine besten Schattenamazonen in das Gebiet.
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Re: Beschäftigungstherapie

Beitragvon Ein Chronist am 03.06.2009, 11:24

Es dämmerte und schon versammelte sich die Familie in Ugas Garten. Staunend standen sie vor dem Gartenteich. „Feeble hatte eine Idee…“ sagte Uga und schaute selbst mit strahlenden Augen auf den Teich.

Feeble sah sich die Reaktionen mit Stolz aus der Entfernung an.

Sie sahen in dem Teich runde Gefäße schwimmen und es schien, als wären es lauter kleine Sonnen.

Diese kleinen Sonnen illuminierten das Ufer, die Bäume, die Steine, so daß alles gespenstisch aussah, bedrohlich, gefährlich.

AGGA war begeistert.

Ebenso Trubatsch. „Licht“, sagte er verzückt, „was man alles mit Licht machen kann. Ich will das auch haben.“ und schon eilte er über den Steg zu Ugas Sitzecke, um in Erfahrung zu bringen, was das ist und wo man es bekommt.

Die anderen rissen sich von dem Anblick des Teiches los und folgten ihm.

„Hallo Feeble, was ist das? Wo bekomme ich das her? Es sieht toll aus“ sprudelte Trubatsch vor lauter Begeisterung raus.

Feeble grinste und meinte: „Setzt Euch doch alle erstmal hin, nehmt Euch etwas zu trinken und zu essen.

Oh Enzio, ich freue mich, daß auch du diesmal dabei bist.“, begrüßte er seinen Cousin herzlich.

Als dann alle saßen, erklärte Feeble, was es mit den Lichtern auf sich hat.

„Meine Jäger haben besonders fette Wildschweine gefangen. Nachdem meine Krieger aufgrund unseres Versuchs eher zu viel Gewicht hatten als zu wenig, wies ich einen von ihnen an, das Fett zu entfernen und zu schmelzen.

Er war leider ungeschickt, so einiges davon mit dem Feuer in Kontakt kam und siehe da, es brannte.

Wir haben dann etwas experimentiert.

Wir nahmen einen ausgehöhlten Kürbis, gossen dort den Tran hinein und zündeten es mit einem brennenden Holzspan an.

Nun ja, der Jäger hatte anschließend keinen Bart und keine Augenbrauen mehr.

Wir versuchten deswegen etwas anderes. Wir nahmen ein kleines Bündel des Gerstenstrohs, banden es zusammen und stellten es senkrecht in den Kürbis mit dem Tran und zündeten nur das Stroh an.

Und siehe da, es brannte länger und nicht mit Riesenkraft.

Und sieht es nicht toll aus?“

AGGA knurrte. „TOLL?! Es muß für den Krieg taugen. Ich habe auch schon eine Idee.“
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