Der Klotz am Bein

Es war einmal ...

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Der Klotz am Bein

Der Trend geht zum Zweit-Artefakt

Beitragvon mcnepp » 15.05.2009, 21:03

mcnepp saß auf seinem Lieblingssessel und betrachtete mal wieder liebevoll seinen liebsten Einrichtungsgegenstand, seinen Metallklotz!

Wie praktisch er doch war! Man konnte sein Bier darauf abstellen, die Füße hochlegen und.... und sein Bier darauf abstellen! Außerdem lag kein Staub auf dem Boden, wo der Klotz vorher gelegen hatte! Das müssen wirklich magische Kräfte sein!
Ach ja, man konnte damit auch noch nach ungehorsamen Untergebenen schmeißen. Sehr effektiv! Dafür hatte mcnepp allerdings inzwischen Brutus und Burkhart, zwei besonders kräftige Brüder von Bernhard, eingestellt. Für ihn allein war der Klotz dann doch ein wenig schwer und sein Rücken war ja auch nicht mehr der jüngste! Außerdem musste er ja sein Bier solange halten, es war ja nichts zum Abstellen mehr da!

mcnepp erinnerte sich noch gut daran, als er den Klotz vom alten ugh zugeschickt bekommen hat. Ein Geschenk von Agga persönlich! Und dann auch noch so hübsch und praktisch! Sicher, seine Gäste machten sich immer lustig über seinen Klotz, sie nannten ihn "häßlich" und "überflüssig". Aber mcnepp wusste, dass nur der Neid aus denen sprach! Vielleicht sollte er sich einen zweiten Klotz für Gäste zulegen?! Wenn er genauer darüber nachdachte, sollte er sich unbedingt einen zweiten Klotz zulegen! Schließlich war er unheimlich praktisch und formschön!

Nun gab es göttliche Geschenke aber nicht unbedingt bei Aldi (Altsteinzeitlicher Laden für Dekoration und Innovation, Anm. d. Red.) zu kaufen. Im Gegenteil, es gab im ganzen Tal lediglich einen weiteren Metallklotz und den besaß die Wölfin imu..... Doch könnte es vielleicht sein?.... Gab es vielleicht doch die Chance?.... Nun sicherlich war imu die außerordentliche Schönheit des Klotzes nicht entgangen, wie auch?! Aber vielleicht, ja vielleicht war ihr noch nicht aufgegangen, dass er auch noch unheimlich praktisch war! Einen Versuch war es auf jeden Fall wert!

Er rief schnell nach einem Marmorblock und meißelte folgenden Brief:


Erhabene Wölfin imu,

wie man im Tal erzählt, besitzt ihr auch einen so unpraktisch und im Wege rumliegenden Metallklotz, wie er meine Höhle verunziert?! Ich wäre bereit eure Höhle von diesem Makel zu befreien und euch dafür sogar noch 2000 Galleonen unseres besten Bieres anzubieten? Was meint ihr?

Hochachtungsvoll
mcnepp, oberster Biertrinker



"Ja, das könnte vielleicht sogar klappen!", dachte mcnepp, als der Bote grade zur Höhle raus war. Und wenn er den Klotz erstmal hatte, würde imu mit dem Bier dastehen und zu spät feststellen, dass sie es nirgendwo mehr abstellen kann!
Nimm alle Dinge wichtig, aber keins völlig ernst! :top:
mcnepp
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Re: Der Klotz am Bein

Der Trend geht zum Zweit-Artefakt

Beitragvon Felssturz » 15.05.2009, 21:48

„Autsch...verdammt!“
Ein pochender Schmerz in der Pfote und die Hilflosigkeit dem Übeltäter keine postwendende nicht-pazifistische Antwort erteilen zu können, da es sich bei seinem Gegenüber um einen massiven Metallklotz handelte, brachten Hanschi zur Weißglut.
Die Kombination von tiefer Nacht, Rückkehr vom Saufgelage mit Teilen des restlichen Rudels und der Versuch sich auf leisen Sohlen dem Bett zu nähern, damit die Alphawölfin nicht aus ihren Träumen gerissen wird, führten unweigerlich zu dieser Kollision zwischen ihm und dem Metallklotz.
„Pah, Artefakt. Nutzlos, unästhetisch und zieht den Ärger auch noch magisch an. Was daran so imposant sein soll...“
Nach der Ankunft des Klotzes, der mit Stahlseilen auf dem Rücken von Schakkeline – einer nashornähnlichen Schattenamazone aus dem Osten des Tals (Bei dem Körperbau wurde sie von ihrer ursprünglichen Aufgabe befreit) - befestigt war und den sie durchs komplette Tal bugsiert hatte, wollte sich Hanschi gar nicht mit diesem Ding beschäftigen. Es stand einfach da. Mitten in der Höhle. Nach wenigen Stunden sollten sich angeblich Effekte bemerkbar machen...so ähnlich wie Superkräfte. Es sammelten sich viele Wölfe in imus Höhle doch so richtig wollte nichts passieren. Vielleicht waren die Erwartungen auch einfach zu hoch. Mokmok flüsterte vor sich hin: „Hoffentlich sind da Fishermans Friend drin.“ Andere, wie z.b. Thunder, hofften auf einen Jahresvorrat Fruchtzwerge. Wieder andere, wie z.B. Schmerz, fieberten einer südamerikanischen Sambatänzerin in diesem Klotz entgegen. In einer Sache war man sich einig: Das Ding musste einen Inhalt haben und die Metallwände waren nichts weiter als das Behältnis für die Überraschung. Doch da täuschte man sich. Nach einigen erheiternden Getränken war man sich einig: Das war wirklich ein Metallklotz. Ohne Scheiss!
Hanschi wollte den Klotz loswerden. Aber wie sollte er das imu nur erklären. Sie hatte sich spontan in diesen unhandlichen Klotz verliebt. Das glänzende Metall diente nämlich als Spiegel...und das in jedem Winkel der Höhle. So konnte sie den ganzen Tag ihre betörende Schönheit bewundern.
Doch die Idee kam sehr plötzlich am Tag danach. Es gab noch einen zweiten Besitzer solch eines Ungetüms.
Augenscheinlich ein Individuum angelsächsischer Abstammung....“MeckNepp spricht sich das aus,“ sagte Hanschi als er gemeinsam mit wuhanid auf dem Weg zu dessen Höhle war. Sie suchten fieberhaft nach einem Namensschild am Höhleneingang, doch es standen nur leere Bierkrüge vor der Höhle. Völlig verwirrt schaute Hanschi zu wuhanid rüber, der ihm zunickte. „Wir sind richtig,“ sagte er mit einem Grinsen im Gesicht.
Sie folgten der Bierfahne und erreichten den Häuptling mcnepp.
Einige Stunden später polterten Hanschi und wuhanid aus der Höhle heraus. Angetrunken, aber die Lösung mit dem Klotz war gefunden.
Als imu gerade unterwegs war, um die Jünglinge des Rudels zu unterrichten, übergoß Hanschi den Klotz mit einer Mixtur, die seinen Glanz raubte.
Der Rest der Geschichte lässt sich recht simpel zusammenfassen.
Ohne Funktion als Spiegel verlor imu die Lust an dem Ungetüm. Und siehe da, ein fremder Häuptling meldete sich bei der Wölfin. Er wollte den Klotz für sich, warum auch immer.
Gelangweilt von ihrem ehemals geliebten Spielzeug, ließ sie einen Drachensegler beladen. Tausend Brüder waren dazu notwendig. (Wir bitten daher darum den Drachensegler bei Ankunft in eine erstklassige Kuranstalt einzuliefern.)
Somit waren am Ende irgendwie alle glücklich.

Endzeitpunkt: 15.05.2009 22:37:19 mcnepp - BiM aus Fiesfleck (71|71) Drachensegler: 1
Metallklotz
<DBGuiness> wenn fels irgendwann aufhört zu spielen lohnt sich das UAF überhaupt nicht mehr
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