Lösung: Spuren im Staub - Der Alte Mann

Moderatoren: Der Prophet, Quest Accounts

Lösung: Spuren im Staub - Der Alte Mann

Beitragvon Der Alte Mann » 25.03.2004, 01:54

Da die Lösung von Götterseite wohl nicht preisgegeben werden kann (verbummelt? *g* ) tu ich den vielen Suchenden hier mal den Gefallen und löse, quasi aus dem Ruhestand heraus, auf:

Hase und Maus von Bär und Wolf gejagt, Maus und Fuchs erzittern vor der Grösse von Pferd und Bär.
Maus und Mücke gefressen von Bär und Käfer,während Mammut und Pferd Hase wie Wolf niedertrampeln.


Nein, es sind keine Gestalten auf der Karte, auch keine Einheiten oder sonstwas - es ist ein simpler Zahlencode, indem ihr die Tiere der Grösse nach ordnet und ihnen die Ziffern von 1 - 9 zuordnet:
    1 - Mücke
    2 - Käfer
    3 - Maus
    4 - Hase
    5 - Fuchs
    6 - Wolf
    7 - Pferd
    8 - Bär
    9 - Mammut


Aber bedenkt: Ein Pfad führt von der Grube des Hasen zur Höhle des Bären. Nie leben sie nebeneinander.
Und so sind immer jeweils zwei an einem Ort, die gar nicht nebeneinander stehn.


Dies weist auf die Anordnung der Zahlenpaare hin - dass es zu irgendwelchen Koordinaten führt, sollte nach dem ersten Schritt klar sein. Und zwar folgendermassen:

x1x1 x2x2 y1y1 y2y2
x3x3 x4x4 y3y3 y4y4

Die Zeile "Ein Pfad von der Grube des Hasen zur Höhle des Bären" weist auf eine Distanz zwischen diesen beiden Zahlenpaaren, beginnend mit "Hase" und "Bär" hin, weiterhin auch auf eine Verbindung (ein Pfad eben) "nie nebeneinander" verdeutlicht noch einmal, das eben nicht x und y Koordinaten der Höhlen direkt aufeinander folgen. Die einzig zulässige logische Anordnung ausser x1x1 y1y1 ... wäre damit die obige, da nur so ein Zusammenhang der Ziffernpaare sowohl innerhalb der Zeilen als auch zwischen den beiden benachbarten Paaren, nämlich durch das später zu bildende Kreuz gewährleistet ist.

Damit ergeben sich aus obigen Text die folgenden Kombinationen:

43 86 35 78
31 82 97 46

Was zu den Höhlen...
(43/35) (86/78)
(31/97) (82/46)
...führt.

Legt man nun die passenden "Pfade", sprich, verbindet alle Koordinatenpaare erscheint (logischerweise) ein Kreuz...

Dort wo die Neun sich treffen war schon vor den vier Zeitaltern das Land stark.

...,dass auf die Höhle "Blutstunzen" (68/60) zeigt. (was man sowohl durch Rechnen als auch durch Klicken auf der Karte herausfinden kann - Vorsicht, der Kartenasusschnitt verschiebt sich NICHT exakt diagonal...)

Und zu guter letzt der kryptische Hinweis auf die Belohnung der Queste.

Tief verborgen hat dort etwas geschlafen. Dort begraben liegen Antworten auf Fragen, die noch nicht gestellt sind.

---
Wisset dies: Schickt mir einen Boten mit einem Stein von diesem Ort auf das ich seine unheilige Aura erspüren kann und ich will demjenigen verraten, was das Schicksal für uns bereit hält...

Zur Questlösung musste dem Propheten ein Stein aus Blutstunzen geschickt werden.


Sie war verdutzt, tat aber wie ihr geheissen. Erst erspähte sie nichts - dann fiel ihr Augenmerk auf eine Mücke, die sich auf ihren Arm setzte. Sie schlug nach ihr, doch das winzige Tier entkam. Einen Augenblick später krabbelte ein Käfer über die Holzbank, gefolgt von einem zweiten. Sie zog die Brauen zusammen - hatte sie die Männer nicht von eben diesen Tieren sprechen hören? Ein ungewohntes Geräusch mischte sich in die Ruhe der Höhle, ein Rascheln und Knistern. Sie wandte sich um, suchte den Boden ab. Dort im Weidenkorb - ein Loch. Mäuse mussten es gefressen haben.

Verdutzt sprang sie auf und sah ich an. "Ich verstehe! Sie zeigen uns den Weg - aber nicht indem wir sie im Land suchen - die Neun selbst vermögen uns den Ort zu beschreiben! Danke dass ihr mir dies gezeigt habt."


Nichts weiter als ein Hinweis auf den oben erklärten Zifferncode.

Nicht zu finden im Tal sind die Tiere, nicht zu finden in Euren Kammern oder unter den Kriegern Eures Stammes. So sind sie vielmehr in Euren Köpfen - Symbole, welche dem einfachen Mann erlauben, zwei gleiche Ding zu unterscheiden. Seht sich Euch an, die Neun...von der Mücke bis zum Mammut.

Hinweis auf den Symbolcharakter der Tiere, und eine unter ihnen zu findende Anordnung.

Bringt die Neun in eine Ordnung - und sehet, sie werden ihre Gestalt verlieren und nurmehr wie einfache Striche an der Wand wirken. Paare sollen sie sein, Paare die einander jagen. Doch stehen sie nicht dicht an dicht - sondern immer an jeweils einem Ende des Pfads.

Aus den neun werden so vier - und die vier zeigen den Weg....


*hüstel* das hab ich schon mal erklärt... *hüstel*
"Paare, die einander jagen" ist hierbei ein Hinweis auf die Anordnung (x1x1 x2x2 ... )
"Striche an der Wand" ein hinweis auf die Symbolhaftigkeit der Tiere als Ziffer

So - in der Hoffnung ich konnte alles aus meinem alten gehirn hier noch mal richtig zusammentragen. Es war definitiv das schwerste Rätsel bisher und ich werde mit Freuden hören, wenn ihr sagt "Da kann doch kein Mensch drauf kommen!" Mit ordentlich Knobelei kann man die Reihenfolge der Tiere mit Sicherheit erkennen. Und die zugegebenermaßen nicht ganz einfache Anordnungsfrage lässt sich für die nicht ganz so rätselfreudigen durch die beschrämkte Auswahl sinnvoller Kombinationen einengen, auch wenn dies natürlich gegenüber dem Lösen durch Rätseln einen enormen Arbeitsaufwand bedeutet.
Geht man hier aber von einer Anordnung wie x1x1 y1y1 x2x2 y2y2 ... aus, ist die korrekte Anordnung bereits der nächste Schritt beim sinnvollen vertauschen und durchprobieren. Wie gesagt, es war wirklich verdammt schwer. Trotzdem ist es jetzt sicherlich nachvollziehbar für Euch...hoffe ich.

Wenn nicht - macht ja nix. Ich werd ja diese Runde keine Rätsel mehr stellen - müsst Ihr euch fortan eben mit den verworrenen Gedankengängen anderer herumplagen. ;)

Ich widme mich jetzt meinem Vorruhestand...
MEN FIGHT BATTLES

BELIEVERS CAUSE WARS

GODS FINISH THEM...
Der Alte Mann
Ex-Halbgott des Nebels
Ex-Halbgott des Nebels
 
Beiträge: 180
Registriert: 28.01.2004, 22:07
Wohnort: Rheurdt

Beitragvon Mammutknut » 25.03.2004, 02:23

Danke für die Aufklärung, lieber Alter Mann.

Jetzt brauch' ich mir wenigstens keine Vorwürfe zu machen, dafür, dass ich auf die Lösung nicht gekommen bin.

Cheers,
Mammut-Knut
Mammutknut
Proviantschlepper
Proviantschlepper
 
Beiträge: 56
Registriert: 02.02.2004, 17:21

Beitragvon Sweet » 25.03.2004, 09:43

hehe
Ich hör jetzt auch mit Selbstvorwürfen auf *g*

Es war aber ein sehr schönes Rätsel!
Sweet
Nach-10-Minuten-Auslogger
Nach-10-Minuten-Auslogger
 
Beiträge: 2
Registriert: 29.01.2004, 14:27

Beitragvon Palimak » 25.03.2004, 10:28

Jau, da kann ich nur sagen: Gut verdreht das ganze!
Aber wenn es dann so aufgedröselt wird komm ich wieder mit!

Kompliment an den Alten Mann! Super!!!!!!!!!

Gruß
Palimak
Palimak
Nach-10-Minuten-Auslogger
Nach-10-Minuten-Auslogger
 
Beiträge: 5
Registriert: 19.02.2004, 10:48

Beitragvon woodz » 25.03.2004, 11:38

sehr schönes rätsel, hat mich einige (viele) stunden kopfarbeit gekostet.

leider ohne ergebnis, da wir nicht auf die richtige kombination der koordinaten gekommen sind. :(
war meiner meinung nach nicht nachvollziehbar. ausprobieren...ok...fand ich als einziges nicht so toll!



dann war da noch die frage, ob bär oder pferd größer ist.
woodz
Spielball der Götter
Spielball der Götter
 
Beiträge: 19
Registriert: 28.01.2004, 22:06
Wohnort: bei den insomniacs

Beitragvon Onki » 25.03.2004, 11:39

So nah und doch so fern... naja, gut zu wissen dass ich auf der richtigen Fährte war.

Ich hätte gerne mehr so Rätsel. Das macht viel mehr Spass als Höhlen zu missionieren oder anzugreifen, weil auch schwache Spieler was zu tun haben...

Danke Alter Mann
Onki
Nach-10-Minuten-Auslogger
Nach-10-Minuten-Auslogger
 
Beiträge: 8
Registriert: 23.03.2004, 16:30

Beitragvon merziger » 25.03.2004, 11:48

tja, an dieser stelle auch ein "wiedersehen" an den alten mann, komm bald wieder und lass uns nicht zu lang alleine ;) und was die quest betrifft: ich ÄRGER mich schon, war acuh sehr nah dran...dieses "nebeneinander" hat mich dann doch zu sehr verwirrt :)
Benutzeravatar
merziger
Einäugiger Foren-Bettler
Einäugiger Foren-Bettler
 
Beiträge: 184
Registriert: 30.01.2004, 13:54
Wohnort: Osnabrück

Beitragvon woodz » 25.03.2004, 12:00

ich war schon auch mal soweit, die tiere als symbole für die planeten unseres sonnensystems zu sehen. war dann aber sehr schwierig weiterzukommen :rofl:
woodz
Spielball der Götter
Spielball der Götter
 
Beiträge: 19
Registriert: 28.01.2004, 22:06
Wohnort: bei den insomniacs

Beitragvon Lunch » 25.03.2004, 13:44

Ja also auf die Nummerierung zu kommen war eigentlich recht einfach. Aber ich muss woodz rechtgeben: es war nicht klar ob Baer oder Pferd groesser sein sollte. Die haben etwa die selbe Groesse obwohl ich immernoch meine dass ein richtiges Pferd groesser ist als jeder Baer (zumindest wenn der Baer auf allen vieren bleibt). Ja, aber klasse raetsel! Auf die richtige Zusammensetzung der Zahlen bin ich leider auchnicht gekommen...
Lunch
Spielball der Götter
Spielball der Götter
 
Beiträge: 11
Registriert: 07.02.2004, 12:54
Wohnort: Berlin

Beitragvon Dummkopf » 25.03.2004, 14:31

Ich hatte einen anderen Lösungsansatz:

Aus

Aus den neun werden so vier - und die vier zeigen den Weg ...

und

Bringt die Neun in eine Ordnung - und sehet, sie werden ihre Gestalt verlieren und nurmehr wie einfache Striche an der Wand wirken.


folgt für mich, dass jedes Tier für eine Ziffer zwischen 1 und 9 steht (- 0 Striche gibt keinen Sinn -) und die vier, die übrig bleiben, die Koordinaten der Zielhöhle darstellen.

Stellt sich die Frage, welche vier es sind und welche Reihenfolge die richtige ist.

1. Welche vier?

Paare sollen sie sein, Paare die einander jagen [...]


Also - bauen wir Pärchen:

Dafür benötigt man:

Hase und Maus von Bär und Wolf gejagt, Maus und Fuchs erzittern vor der Grösse von Pferd und Bär.
Maus und Mücke gefressen von Bär und Käfer,während Mammut und Pferd Hase wie Wolf niedertrampeln.


Das sieht dann so aus:

Käfer + Bär --> Mücke + Maus
Bär + (Pferd o. Wolf) --> Maus + Hase
Bär + Pferd --> Fuchs + (Hase o. Maus)
Pferd + Mammut --> Hase + Wolf

Durch das

Aber bedenkt: Ein Pfad führt von der Grube des Hasen zur Höhle des Bären. Nie leben sie nebeneinander.


fallen alle Bär-Hase-Kombinationen raus und es bleiben noch:

Käfer + Bär --> Mücke + Maus
Pferd + Wolf --> Maus + Hase
Bär + Pferd --> Fuchs + Maus
Pferd + Mammut --> Hase + Wolf

Wenn man das

Doch stehen sie nicht dicht an dicht - sondern immer an jeweils einem Ende des Pfads.


derart auffasst, dass es immer einen Pfad von den Jägern zu den Gejagten gibt, und kein Tier zugleich an zwei Punkten sein kann, fällt zunächst alles raus, was mit dem Wolf zu tun hat, da er bei der Aufteilung zugleich als Jäger und Gejagter auftritt und sich ja nicht zweiteilen kann.

Käfer + Bär --> Mücke + Maus
Bär + Pferd --> Fuchs + Maus

Wenn man - gestützt durch das "jeweils einem Ende des Pfades" - davon ausgeht, dass es mehrere Pfade gibt, kann sowohl der Bär bei den Jägern, als auch die Maus bei den Gejagten nicht an zwei Pfaden ihre Höhle haben.

Es bleiben also die vier Tiere Käfer, Pferd, Mücke und Fuchs übrig!

2. Die Ziffern-Zuordnung

Bringt die Neun in eine Ordnung


hat mich noch auf nichts Zwingendes gebracht ...

An dieser Stelle frage ich mich auch, wie die oben genannte Zuordnung zu Stande kommt !!

Die einzigen Hinweise, die ich nicht benutzt habe, sind diese hier:

Und so sind immer jeweils zwei an einem Ort, die gar nicht nebeneinander stehn.


und

Symbole, welche dem einfachen Mann erlauben, zwei gleiche Ding zu unterscheiden. Seht sich Euch an, die Neun...von der Mücke bis zum Mammut.


Das erste könnte man als Hinweis für die Pärchen-Bildung zählen: Es stehen immer nur zwei Tiere an einem Ende des Pfades, die sich nicht fressen! Dadurch wären die beiden Zuordnungen

Pferd + Wolf --> Maus + Hase
Pferd + Mammut --> Hase + Wolf

auch rausgeflogen. (Pferd trampelt Wolf und Wolf frisst Hase)

Das zweite ... na ja - da hab ich keine Ahnung. Vielleicht löst es die Frage nach der Reihenfolge ...

Wo steckt mein Denkfehler? Ich finde, dass mein Ansatz genauso hätte funktionieren können ... :(
Dummkopf
Spielball der Götter
Spielball der Götter
 
Beiträge: 11
Registriert: 19.02.2004, 18:16

Beitragvon Geisterkarle » 25.03.2004, 15:45

mist, wir hatten die gleiche idee, hatten aber bär und pferd vertauscht!
wahrscheinlich isses deshalb nix geworden :(

aber 1a rätsel!
weiter so!
There can be only one Geisterkarle

http://www.geisterkarle.net
Benutzeravatar
Geisterkarle
Freier Moderator
Freier Moderator
 
Beiträge: 1113
Registriert: 28.01.2004, 23:50
Wohnort: FuWa oder daheim

Beitragvon Baba77 » 26.03.2004, 11:18

*grummel*

Ein tolles Rätsel, denn ich hab mit Spass viel Zeit daran verbracht. Und ich hatte sogar den richtigen Weg, denk ich ...

Nur hab ich einen "Fehler" in meiner Lösung - ich hab einen Tierarzt nach der Sortierung der Tiere gefragt, und der sagte mir, das der Bär kleiner ist, als das Pferd, denn es wird nach Gewicht sortiert (einzig wirklich messbarer Faktor) und da hat ein Bär ca. 250 kg und ein Pferd ca. 500! Naja, das konnte dann wohl nix werden.

Und ich hatte so ein schönes EXCEL - Sheet zur Schnittpunktberechnung *schluchtz!* ;)

Naja, das Leben im Tal geht weiter!

Für die Ehre!
Baba77
Baba77
Proviantschlepper
Proviantschlepper
 
Beiträge: 63
Registriert: 15.02.2004, 17:15
Wohnort: Elmshorn

Beitragvon Der Alte Mann » 26.03.2004, 13:09

Ein kurzer Nachsatz zur Klärung des Pferd - Bär Problems, dass Euch ja augenscheinlich mehrfach von einer richtigen Lösung abgehalten hat:

In der Steinzeit (in der wir uns ja hier befinden, was nicht nur durchs Spiel sondern auch durch das kommunikative Niveau in manchen Forenteilen bewiesen wird) war das Pferd an sich wesentlich kleiner als heutzutage. Die zu dieser Zeit noch undomestizierten Wildpferde der grossen zwischeneiszeitlichen Steppen waren in etwa so gross wie unsere heutigen Ponys. Der Bär hingegen, mit besonderem Augenmerk auf das "Aushängeschild" der steinzeitlichen Bären, den Höhlenbären, war auf allen vieren durchaus grösser und konnte aufgerichtet auch mal 3 meter überragen. Man das waren noch Zeiten damals... *Nostalgieseufzer*

Der Höhlenbär (Ursus spelaeus) ist eine ausgestorbene Bärenart der letzten Eiszeit. Sein Lebensraum war Europa, sowie das nördliche Afrika. Vorwiegend bevorzugte er Höhlen und die Nähe von Höhlen. Er war bis 2 m und mehr lang, bei einer Schulterhöhe von 1,70 m, die Weibchen etwas kleiner. Der Höhlenbär hatte kräftige Kiefer, ernährte sich als Allesfresser vermutlich jedoch hauptsächlich von Pflanzen.
-Wikipedia-
MEN FIGHT BATTLES

BELIEVERS CAUSE WARS

GODS FINISH THEM...
Der Alte Mann
Ex-Halbgott des Nebels
Ex-Halbgott des Nebels
 
Beiträge: 180
Registriert: 28.01.2004, 22:07
Wohnort: Rheurdt


Zurück zu Ankündigungen

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 0 Gäste