Nun ist endlich ward Nacht gekommen, die so sehnsüchtigst ich herbei wünschte. Die Sterne waren klar, der Flug der Vögel war gut diesen Abend und die Knochen sprachen alle dieselbe Sprache.
Tief versunken in Meditation vor meiner Hütte geleitete ich ElricBlutstein und Rasepretep in die Welten jenseits von dieser, dort, wo Träume und Wünsche sich mit Erinnerungen und Vergangenem vermischen. Er war nicht unvorbereitet - alsbald wallten düstere Gedanken wie schwarze Wolken um mich herauf und liessen meine Gabe verstummen. Doch hatte er in seinem unermesslichen Hass übersehen, das zwei kleine Lichter von meiner Fackel ins Dunkle geführt wurden - nur ein winziger Augenblick war es, bis seine Gedanken sie erfassten und innen für Stunden das Bewusstsein nahmen, doch in diesem kutzen Augenblick konnten sie einen Funken seiner Gedanken sehen - klar wie das Licht des Nordsterns. Höret nun, welch finstere Botschaft wir zu überbringen haben:
Etwas ist geweckt worden. Etwas, das nicht in dies Welt gehört, weil es das feine Gewebe zerreissen will, das alles zusammenhält. Es strebt nach seiner alten Grösse - und nichts, ausser der Vernichtung wird es von seinem Vorhaben abbringen. Es ist einfach im Geiste, dennoch verschlagen. Nicht bösartig von seiner Natur her, dennoch Feind allem, was da ist.
In unseren Visionen sahen wir einen Kreis - einen Kreis aus brennenden Fackeln, tanzend um einen Kreis aus gewaltigem Stein. Seine Spur führt über diesen Ort. Wenn wir ihn und den Orkan in seinem Rücken aufhalten wollen, so müssen wir auf seiner Fährte wandeln. Doch kann dies erst geschehen, wenn ich Euch den Weg zeigen kann - dazu muss ich eine Weile ruhen und meine Kräfte erneut sammeln.
Tal - sei bereit!


